Neustadt Bänke stapeln statt Bahnen schwimmen

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Das ehemalige Lehrschwimmbecken in der Elmsteiner Schule wurde mit Recyclingmaterial und einem Mineralgemisch aufgefüllt und wird zukünftig als Lagerraum vor allem für Sitzbänke der Gemeinde sowie für Werkzeug und Materialen des Bauhofs genutzt. Die Kosten von 20.000 Euro teilen sich die Verbandsgemeinde Lambrecht und die Gemeinde Elmstein.

Das Elmsteiner Lehrschwimmbecken wurde 2010 geschlossen. Wie die RHEINPFALZ damals mehrfach berichtet hatte, waren Filter und Umwälzpumpen kaputt. Die Verbandsgemeinde, die als Schulträger für das Lehrschwimmbecken zuständig war, entschloss sich aufgrund ihrer maroden Haushaltslage, die Technik nicht zu erneuern, zumal auch der Unterhalt für das Lehrschwimmbecken den Haushalt belastete. Bürgermeister Stefan Herter (SWG) ist froh, dass für den Raum nun eine neue Verwendung gefunden wurde. „Ich wollte nicht, dass da alles total verrottet“, sagt Herter. Die Sitzbänke der Gemeinde, die im Ort und an Wanderwegen im Wald stehen, wurden bisher in den Wintermonaten in einer Garage des Feuerwehrhauses hinter dem Rathaus aufbewahrt. Die Feuerwehr habe vor einiger Zeit mitgeteilt, dass sie diese Garage selbst nutzen wolle, berichtet Herter. Die Gemeinde benötige aber einen Lagerraum für die Sitzbänke. Dies umso mehr, da zukünftig weitere Bänke angeschafft werden sollen (die RHEINPFALZ berichtete). Es sei dann die Idee entstanden, das Lehrschwimmbecken zu einem Lagerraum umzubauen. So werde der Raum wenigstens genutzt, sagt Herter. Verbandsbürgermeister Manfred Kirr sieht in der neuen Regelung noch einen weiteren Vorteil: Die Bereiche von Feuerwehr und Bauhof seien nun klar getrennt. Es gebe keine Reibereien mehr, wie dies in der Vergangenheit immer mal wieder der Fall gewesen sei. Da die Gemeinde nun einen besseren und größeren Lagerraum bekomme, habe sie sich bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen, so Herter. Wie er und Kirr berichten, wurde das ehemalige Becken mit Recyclingmaterial und Mineralgemisch aufgefüllt. Darauf soll nun eine Platte aus Beton kommen. Außerdem wurde mit einem Tor eine Zufahrt zu dem Raum geschaffen. Damit sei es möglich, die Bänke mit dem Lkw der Gemeinde in den Raum zu fahren, erklärt Herter. Dort könnten auch Werkzeuge und Materialien des Bauhofs gelagert werden, so Herter. Er geht davon aus, dass bis Herbst alles fertig ist, so dass dann die Bänke untergestellt werden können. Wie Kirr berichtet, möchte die Feuerwehr, dass die Garage zu einem Dusch- und Umkleideraum umgebaut wird. Die Finanzierung sei allerdings noch offen. Weitere Kosten fielen an, weil das Dach der Garage und des gesamten Feuerwehrhauses erneuert werden müsse. |ann

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