Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Ausbau der Neustadter Amalienstraße: Für Anlieger wird das hart

Die Parkplätze an der Hetzelanlage werden künftig längs angeordnet.
Die Parkplätze an der Hetzelanlage werden künftig längs angeordnet.

Die künftige Amalienstraße wird ein Gewinn sein. Die Stadt muss aber schauen, wie sie die Belastungen durch die Baustelle reduziert.

Das Lob des Bauausschusses ist berechtigt, die Pläne für den Ausbau der Amalienstraße überzeugen. Glück auch für Neustadt, dass für den Löwenanteil der Kosten der Bund zuständig ist. Klar ist aber auch, dass den Anliegern während der auf fast zwei Jahre geplanten Bauarbeiten eine harte Zeit bevorsteht. Der Parkdruck ist schon heute hoch, für die Zeit der Sanierung werden viele Stellplätze verschwinden. Gut, dass Baudezernent Bernhard Adams nicht nach dem Motto „Ist halt so“ mit den Schultern zuckt, sondern durch die Baustellen-Organisation für Entlastung sorgen will. Das darf aber auch kein Lippenbekenntnis bleiben, die Stadt muss hier Lösungen finden. Viel Zeit hat sie nicht, die Arbeiten dürfen sich hier nicht verzögern. Es wäre ein großes Problem, wenn diese wichtige Straße während der Landesgartenschau 2027 nicht reibungslos befahrbar wäre.

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