Neustadt Auch reife Feigen für Cyriakus

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Die Cyriakus-Wallfahrt in Lindenberg bekommt eine noch größere Bedeutung nicht nur für die Christen im Lambrechter Tal, sondern auch aus der weiteren Umgebung: Zum Wallfahrtsgottesdienst auf dem Kapellenberg waren weit über 200 Wallfahrer gekommen.

Neben den Winzern aus der Vorderpfalz war auch eine mehr als 40-köpfige Gruppe aus der Region Heidelberg auf den Kapellenberg gekommen. Pfarrer Franz Neumer betonte, dass es in diesem Jahr gar nicht so leicht gewesen sei, dem Weinheiligen die ersten reifen Trauben zu bringen. Daher wurde die Statue auch mit reifen Feigen geschmückt. Pfarrer Neumer betonte, dass momentan Europa geprägt sei von Angst. Auch die Not der Flüchtlingen lasse einen nicht unberührt. Er fragte unter anderem, wie man am besten mit einer solchen Situation umgehen könne. Die musikalische Umrahmung des Wallfahrtsgottesdienstes lag in den Händen des Musikvereins Esthal unter der Leitung von Stephanie Billo. Die Kollekte war für die Instandhaltung der Kapelle bestimmt, eine neue Beleuchtungsanlage ist mittlerweile installiert. Neumer begrüßte Neupriester Walter Höcky als Festprediger auf dem Kapellenberg. Er war am 25. Juni im Speyerer Dom zum Priester geweiht worden. Höcky stellte die Frage, was er machen würde, wenn er König von Deutschland wäre. Er zeigte auf, was damit an Macht und Reichtum verbunden wäre. Doch das solle bei den Gläubigen nicht so sein: Sie sollten Zeuge der Barmherzigkeit Gottes sein, Der Wallfahrtsgottesdienst endete mit dem Lindenberger Cyriakuslied, eine Begegnungsfeier schloss sich an. |uno

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