Neustadt AM RANDE DER BANDE:
Beim Nikolaus-Volkslauf am vergangenen Samstag in Haßloch hat moderne Technik für frischen Wind gesorgt. Mit der Rundumvernetzung durch das neue Zeitmess-Team von BR-Timing verbesserte sich der Service für die Sportler. Nicht nur, dass sie sich bereits Wochen zuvor online für die Teilnahme einschreiben konnten, nein profitiert hat auch der Streckensprecher des LC Haßloch, Samuel Schwake. Der 40-Jährige war „atemlos am Mikrofon“, um es mit abgewandelten Worten von Schlagerikone Helene Fischer auszudrücken. Die Zeitnehmer hatten wenige Meter vor der Sieben-Kilometer-Marke zwei Messgeräte aufgestellt. Die rechteckigen Empfänger übertrugen die Impulse aus der Startnummer direkt auf den Bildschirm an Schwakes Sprecherplatz. Denn ein kleiner Papierstreifen mit Mikrochip speicherte neben dem Namen des Läufers auch dessen Altersklasse und Verein ab. Bei jeder Runde der drei sieben Kilometer langen Schleifen des Halbmarathons konnte Schwake genau sagen, auf welchem Rang in der Altersklassenwertung der Läufer momentan rangierte und in welcher Zeit er unterwegs war. Damit gab er den Sportlern wichtige Impulse mit, um die nächste Runde hochmotiviert anzugehen. Das hatte allerdings auch mit dem großen Ehrgeiz von Schwake zu tun, der es sich nicht nehmen ließ, jeden Teilnehmer mindestens einmal im Rennverlauf zu nennen. Am Ende der Veranstaltung war er, der normalerweise ebenfalls als Langstreckler im Haßlocher Wald unterwegs ist, fast genauso beansprucht wie die Läufer. Und um es noch einmal mit Helene Fischer zu sagen: „Sein Herz schlug Marathon.“ (kle)