Neustadt Aktuell notiert: SPD-Ortsverein: Jugendliche müssen eingebunden werden

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„Weniger als ein Feigenblatt“ – das sagt der SPD-Ortsverein Neustadt in einer Stellungnahme zur Einladung eines Jugendvertreters in den Jugendhilfeausschuss (wir berichteten zuletzt am 25. April). „Notwendig ist eine Einbindung der Jugendlichen in die Entscheidungsprozesse der Stadt“, wiederholt Ortsvereinsvorsitzender Andreas Böhringer die Forderung der SPD, die sie nach ausführlicher Diskussion mit den Vertretern der Neustadter Schülerschaft aufgestellt habe. „Der Stadtrat hat diese Aufgabe in den Jugendhilfeausschuss verwiesen, hier soll sie offensichtlich im Sand verlaufen“, sagen Roswitha Oswald-Mutschler und Svenja Stuhlmann-Köhler, die die SPD in dem Ausschuss vertreten. Gleiches gelte für den Vorschlag der Jugendlichen, in der Innenstadt ein Jugendcafé für unter 16- bis 18-Jährige einzurichten, so Böhringer: „Die Schüler schlagen ein Jugendcafé vor, in dem mit kompetenter Begleitung und Eigeninitiative geeignete Angebote zur Freizeitgestaltung und offene Nachmittagsbetreuung ohne Schulbindung möglich sind. Das ist der richtige Weg, um die Jugend in eine belebte Innenstadt zu integrieren.“ Solch ein Angebot könne in ein generationenübergreifendes Angebot, wie es von der SPD für den Klemmhof vorgeschlagen werde, integriert oder in einem der vielen Leerstände in der Stadt verwirklicht werden. Wichtig sei vor allem, dass die Stadtführung das Thema endlich angehe. (ffg)

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