Neustadt Aktuell notiert: Klärschlammentsorgung: BASF-Anlage keine Option

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Die Klärschlammentsorgung über die Verbrennungsanlage der BASF in Ludwigshafen ist auch in Zukunft für die Stadt Neustadt keine Option – im Gegensatz zur Verbandsgemeinde Deidesheim, die sich für diesen Weg entschieden hat. Die Lösung sei für die Stadt Neustadt nicht möglich, da sie nur Kommunen bis zu einer bestimmten Größe offen stehe, informierte der Eigenbetrieb Stadtentsorgung (ESN) gestern auf Anfrage. Ins Gespräch gebracht hat das Thema die FWG im ESN-Werkausschuss am Donnerstag. Hintergrund sind neue gesetzliche Vorgaben, die eine Änderung der bisherigen Praxis in der Klärschlammentsorgung erfordern. Bei der Stadt Neustadt geht es laut ESN um 3600 Tonnen Schlamm, die einer Trockenmasse von 900 Tonnen entsprächen. Zurzeit werden sie von einer Firma übernommen, die sie, unter bestimmten Voraussetzungen, der landwirtschaftlichen Verwertung zuführen kann oder sie verbrennen lässt. Weder das eine noch das andere finde hier in der Region statt, informierte ein Sprecher des ESN. Ab 2032 gelte eine Regelung, nach der aus dem Klärschlamm Phosphat zurückgewonnen werden müsse.

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