Neustadt Ahnen-Sprecher: Stadt wollte kein Ganztagesangebot

Auch das Kultusministerium hat gestern auf das RHEINPFALZ-Interview mit Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer zur Betreuenden Grundschule vom Samstag reagiert. In einer Stellungnahme heißt es, die Stadt habe eine Initiative der Ostschule, Ganztagesschule zu werden, nicht mitgetragen.
Anträge auf Errichtung einer Ganztagesschule könnten sowohl von der Schule als auch auch dem Schulträger initiiert werden, schreibt Pressesprecher Wolf-Jürgen Karle. Der endgültige Antrag solle aber von beiden Seiten getragen werden, was bei der Neustadter Ostschule nicht der Fall gewesen sei.
Das Ministerium betont, dass es zwei Wege zu einem Ganztagesangebot gebe: Über die Ganztagesschule in Angebotsform (bei dem das Land 100 Prozent der zusätzlichen Personalkosten übernehme) oder über die Betreuende Grundschule, die Schuldezernent Ingo Röthlingshöfer (CDU) offenkundig favorisiere. In der Mehrzahl der Fälle übernehme dabei die Kommune als Schulträger die Trägerschaft. Neustadt gehört zu dem kleinen Teil von Kommunen, in denen die Trägerschaft auf Fördervereine verlagert wurde , erklärt der Sprecher von Ministerin Doris Ahnen. (wkr)