Neustadt „Abklären, ob wir ein oder zwei Begegnungen austragen“

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«Neustadt.» Der SC Neustadt hat unter seinem neuen Trainer Janusz Gogola den Verbleib in der B-Gruppe der Wasserball-Bundesliga mit drei Siegen in der Abstiegsrunde gegen den SV Cannstatt gesichert. Die Saison ist aber noch nicht vorbei: Jetzt muss der SCN noch einmal gegen Poseidon Hamburg im Spiel um Platz 13 antreten.

Michael Heinz

, Manager des Wasserball-Bundesligisten SC Neustadt, ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, als das Team den Klassenverbleib in der B-Gruppe in drei Spielen gegen den SV Cannstatt vor zwei Wochen im Stadionbad eingetütet hat. Er hatte kurzfristig vor diesen Spielen den Trainerwechsel eingeleitet. Das Reglement des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) schreibt vor, dass die Platzierungen ausgespielt werden. So muss der SCN gegen Poseidon Hamburg erneut ins Wasser. Heinz erklärt: „Wir haben Spielraum und können das mit Hamburg abklären, ob wir eine oder zwei Begegnungen austragen. Wenn wir uns nicht einigen können, dann findet jeweils ein Spiel in Hamburg und eins in Neustadt statt. Wir überlegen, was am sinnvollsten ist. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.“ Heinz stellt die vom sportlichen Gesichtspunkt eigentlich überflüssige Partie nicht in Frage. „Wir wussten von dem Modus vor der Saison und können uns jetzt nicht beschweren. Sollte der Modus verändert werden, könnte es in Zukunft sogar noch schlimmer ausfallen. Wir kennen die Situation von anderen Sportarten. Ich kann doch nicht einfach entscheiden, dass die Saison vorbei ist, wenn es für mich um nichts mehr geht“, betont er. Auch wenn die Saison soweit gelaufen sei und die Trainingsbeteiligung nachgelassen habe, sei es doch das Ziel, mit Würde und Anstand die Spielzeit zu Ende zu bringen. Was Veränderungen im SCN-Kader angeht, kann Heinz noch wenig sagen. Entscheidend ist für konkrete Ergebnisse der offizielle Wechseltermin Ende August. Erst dann weiß Heinz, wer tatsächlich beim SCN bleibt und wer künftig die Mannschaft verstärkt. Gerade was Torwart Ivan Pisk angeht, der dank seiner Reflexe und seiner offensiven Verteidigung sehr viel zum Klassenverbleib beigetragen hat, braucht Heinz Unterstützung. „Pisk hat seinen Bachelor in Maschinenbau, Fachrichtung Caron in der Autoindustrie, abgeschlossen. Er sucht jetzt eine feste Beschäftigung. Wenn wir diese für ihn finden, bleibt er“, erklärt Heinz. Er hofft, dass sich aus dem Verbreitungsgebiet der Mittelhaardter Rundschau ein Unternehmen findet, das dem 25-jährigen Kroaten einen Arbeitsplatz anbietet.

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