Neustadt 875 Euro gespendet für Tannenbäume

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Die spontane Idee, am Ende des Deidesheimer Advents die Tannenbäume vom vorweihnachtlichen Markt für eine Spende von fünf Euro abzugeben, ist aus Sicht der Verantwortlichen überraschend gut angekommen. 875 Euro wurden an Spenden für die „Freunde für Flüchtlinge“ eingenommen.

Dies berichtet Stefan Wemhoener für die Tourist Service GmbH, die den Deidesheimer Advent organisiert. So zwischen 130 und 140 Weihnachtsbäume seien am Sonntagabend von Besuchern des Marktes mitgenommen worden. Einige „Christbaumfänger“ hätten mehr als fünf Euro gespendet. Vereinzelt gab es sogar Spenden, ohne dass dafür ein Baum mitgenommen wurde. Diese Idee mit der Baumaktion sei erst wenige Tage vor dem letzten Adventswochenende aufgekommen. Die Bäume hätten sonst geschreddert werden müssen. Überhaupt hat Wemhoener festgestellt, dass in Deidesheim Aktionen, die sich für einen guten Zweck seien, gut angenommen worden seien. Die Betreiber eines Standes hätten eine Spendenbox zugunsten von Flüchtlingen aufgestellt und so 200 Euro gesammelt. Gute Resonanz hatten auch Stände, mit denen Hilfsprojekte unterstützt wurden. Beispielsweise der Stand der Caritas, bei dem Obdachlose Gegenstände aus Recyclingmaterial hergestellt hätten. Oder der Stand, in dem Produkte afrikanischer Frauenprojekte verkauft worden seien. „Die sozialen Aktionen werden wir nächstes Jahr im Advent mehr herausstellen“, kündigte Stefan Wemhoener an. Aber auch mit den Geschäften seien die Standbetreiber insgesamt zufrieden gewesen, berichtet der Tourist-Geschäftsführer. Vor allem am vierten Adventswochenende sei der Markt überaus stark besucht gewesen, deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Das etwas schwache erste Adventswochenende sei in den folgenden Wochen deutlich wieder gutgemacht worden. Für gelungen hält Wemhoener auch Angebote von „Ruhezonen“ wie dem Rundgang über die Ateliers und den Kimich-Garten, beim Tiergehege im hinteren Bereich des Stadtplatzes oder dem neu bewirtschafteten Hof gegenüber dem Stadtplatz. Mit dem Abbau von Ständen wurde bereits gestern begonnen. Als erstes soll der Marktplatz wieder frei werden, danach die Bahnhofstraße. (ff)

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