Neustadt 14 Gegentore in vier Spielen

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Hassloch. Der Trend ist nicht der Freund des VfB Haßloch. In den vergangenen vier Spielen der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz kassierten die Gelb-Schwarzen 14 Gegentore und verbuchten einen einzigen Punkt. Acht sind es im Gesamten. Im Klassement rauschte der VfB von Rang zwei am zweiten Spieltag hinunter auf Rang zehn.

Aktionismus erspart man sich im Eichelgarten. „Die Mannschaft ist intakt“, betont Peter Schlegel, der Sportliche Leiter des . „Wir wussten ja, was in dieser Saison auf uns zukommt. Wir verlieren nicht die Nerven. Es ergibt wenig Sinn, in Panik zu verfallen.“ Der Personalschwund wegen verletzter Spieler setzt dem VfB zu. „Wir sind gleich in der Bredouille. Wenn drei, vier ausfallen, ist das für uns nicht zu kompensieren“, sagt Schlegel. Beim 0:3 in Seebach etwa erwischte es Rouven Hengen beim Aufwärmen. Der Torwächter erlitt einen leichten Bandscheibenvorfall. In die Bresche sprang Ferdinand Schill. Zuletzt stand dieser in Diensten der TSG Eisenberg, spielte dort aber nicht. Seit einem halben Jahr fehlt ihm die Praxis, mit dem VfB hatte er vor seinem Einsatz einmal trainiert. Beim ersten Gegentor sah Schill unglücklich aus, die beiden anderen Seebacher Treffer ergaben sich aus Krachern in den Winkel. „Solche Tore schießt man nicht alle Tage“, weiß Peter Schlegel. Hengen kehrte am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Er scheint am Sonntag (15 Uhr) zu Hause gegen die ebenfalls seit vier Spielen sieglose SG Steinfeld/Schweighofen einsatzbereit zu sein. Ob Trainer Frank Lieberknecht ihn aufbieten wird, bleibt abzuwarten. Ist ein 0:0 zu Hause gegen den ungeschlagenen Aufsteiger DJK Eppstein ein Erfolg – zumal der erstmals in der sieben Spieltage alten Saison ohne Gegentor geblieben ist? „Das tut auch mal gut und ist wichtig“, sagt Trainer Christian Lederle, „aber wenn man die 90 Minuten sieht, muss man sagen: Es war fast zu wenig.“ Lederles Elf vermittelte im Vergleich zu den meisten Partien davor mehr Selbstverständnis, stand kompakt und gelangte über eine stabile Basis im zweiten Spielabschnitt zu besseren Torchancen als der Gegner. „Doch wenn du die nicht machst, musst du am Ende froh sein, dass du nicht sogar verlierst“, sagt Lederle. Auch Maciej Janusz Liszka, eine der prägenden Figuren des Haßlocher Spiels, wartet auf seine Trefferpremiere. In Lederles Zwischenurteil über die Leistung des jungen Polen eine Lappalie: „Er ist unheimlich laufstark, fleißig, leider hat er noch kein Tor geschossen. Doch das wird bald kommen, davon bin ich überzeugt.“ Gastgeber SV Bad Dürkheim (Freitag, 19.30 Uhr) hat ebenso viele Treffer erzielt wie der FC 08 (13), damit aber sechs Punkte mehr ergattert. Die Elf von der Weinstraße belegt Platz vier. „Eine kompakte Truppe, die seit Jahren zusammen ist“, sagt Christian Lederle, „die aber auch noch nicht so überzeugend spielt, wie sie das gerne täte.“ Heißt: Die „Nullachter“ wollen die Heimfahrt nicht ohne Beute antreten.

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