Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Neustadt: Besucher des Neujahrsempfangs schildern ihre Eindrücke

Oliver Hummel
Oliver Hummel Foto: Mehn

Bunt gemischt präsentierte sich das Publikum, das am Freitagabend zum Neustadter Neujahrsempfang gekommen war. Unter den Besuchern waren Menschen, für die die Veranstaltung zu einem Pflichttermin geworden ist. Andere nutzten die Gelegenheit, um Freunde wiederzusehen.

Oliver Hummel kann sich schon als Stammgast bezeichnen. Der Neustadter, der an der Hochschule in Mannheim als Professor tätig ist, ist immer begeistert von den Neujahrsempfängen. Das war dieses Mal nicht anders. „Ich interessiere mich für das Geschehen und die Neuigkeiten, die hier verkündet werden. Außerdem finde ich es toll, bei einem Gläschen Wein mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen“, erklärt Hummel.

Seit Oktober ist Vera Nowak als kaufmännische Direktorin im Marienhaus Klinikum Hetzelstift tätig. „Selbstverständlich habe ich die Gelegenheit genutzt, nach Dienstschluss hierher zu kommen“, sagt die Ludwigshafenerin. Nicht nur wegen der netten Gespräche, die sich ergeben, sondern auch wegen des abwechslungsreichen Programms.

Programm punktet

Gleich zwei Neujahrsempfänge stehen für Maria Bedas-Rätsch auf dem Programm: jene Veranstaltung in Neustadt, wo sie wohnt, und jenes Ereignis in Mannheim, wo sie bei der Stadtverwaltung angestellt ist. „Die Atmosphäre hier im Saalbau gefällt mir. Vor allem aber das kurzweilige Programm finde ich super.“

Die weiteste Anfahrt hatte vermutlich Jürgen Nebel. Der pensionierte Bankdirektor lebt in einer Kommune in Luxemburg, die etwa 180 Kilometer von Neustadt entfernt ist. „Das ist der erste Neujahrsempfang für mich. Es hat zeitlich gepasst, als gebürtiger Lauterer bin ich auch interessiert, was die Region bewegt. Deswegen bin ich hier“, erklärt Nebel.

„Grenzen werden abgebaut“

Bernhard Beugel, Feuerwehrmann aus Neustadt, sei aus eigenem Antrieb in den Saalbau gekommen. Dazu sei er nicht verpflichtet worden, sagt er lachend. „Ich bin gerne hier, weil es die ideale Gelegenheit ist, um mich mit Freunden und Bekannten auszutauschen, die ich über das Jahr selten sehe.“

Piyale Kilic-Wendel hat schon einige Neujahrsempfänge besucht. Sie sei immer wieder begeistert vom abwechslungsreichen Programm. „Ich finde es schön, dass die Veranstaltung für alle Bürger geöffnet ist. So werden Schranken abgebaut“, sagt Kilic-Wendel, die beruflich in der Jugendhilfe in Haßloch tätig ist.

Susanne Moos war mit ihrer Mutter bei der Veranstaltung, für die sie wegen ihres ehrenamtlichen Engagements Karten gewonnen hatte. „Ich war schon mehrmals da, früher noch über die Pfarrei“, erzählt die Krankenschwester, die vor allem das unterhaltsame Programm lobt. Das sei immer spannend zu sehen, was sich die Verantwortlichen überlegt hätten.

Vera Nowak
Vera Nowak Foto: Mehn
Maria Bedas-Rätsch
Maria Bedas-Rätsch Foto: Mehn
Jürgen Nebel
Jürgen Nebel Foto: Mehn
Bernhard Beugel
Bernhard Beugel Foto: Mehn
Piyale Kilic-Wendel
Piyale Kilic-Wendel Foto: Mehn
Susanne Moos
Susanne Moos Foto: Mehn
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