Idar-Oberstein Stadt entfernt Grabschmuck von Ruhepark

Diese Gestecke und Grablichter wurden von einem der Ruheparkbereiche abgeräumt.
Diese Gestecke und Grablichter wurden von einem der Ruheparkbereiche abgeräumt.

Nicht wenige präferieren heute eine Grabfläche, die pflegeleicht sein soll. Dass mitunter dann darauf gar kein Grabschmuck erlaubt ist, ist wohl nicht jedem präsent. Jetzt hat die Friedhofsverwaltung Idar-Oberstein zahlreiche Kerzen und Blumenschmuck entfernt.

Auf den Rasenflächen und Urnengräbern im Bereich der Ruheparks sei vermehrt Grabschmuck abgelegt worden, berichtet ein Sprecher der Stadt. Dabei handelte es sich insbesondere um Grablichter, eine Friedhofsmitarbeiterin bezeichnete die Ruheparks auf dem Friedhof Almerich sogar als „Lichtermeer“.

Satzung erlaubt keinen Schmuck

So verständlich es gerade in dieser Zeit auch ist, dass Angehörige ihrer Verstorbenen gedenken: Laut der Friedhofssatzung der Stadt Idar-Oberstein darf auf den Urnengräbern und Rasenflächen der Ruheparks kein Grabschmuck abgelegt werden. Die Friedhofsverwaltung weist daher darauf hin, dass dies nur an den ausgewiesenen Ablagestellen erlaubt ist. Hierüber werden die Besucher durch entsprechende Hinweisschilder informiert. Die abgelegten Gegenstände werden von den Mitarbeitern entfernt, eine Aufbewahrungspflicht für diese Gegenstände besteht nicht.

Die Toiletten auf den städtischen Friedhöfen sind wegen Corona geschlossen. Während Trauerfeiern mit anschließender Beisetzung seien sie jedoch geöffnet, teilte die Verwaltung jetzt mit.

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