Mannheim Hochwasser: Absperrungen bleiben trotz sinkender Pegel noch bestehen

Bei Germersheim musste die Polizei jüngst ein Reh aus den Rheinfluten retten.
Bei Germersheim musste die Polizei jüngst ein Reh aus den Rheinfluten retten.

Wegen der aktuellen Hochwassersituation sind in Mannheim alle Zugänge zu den Riedwiesen, zum Waldpark und der Reißinsel sowie das Stephanienufer gesperrt. Daneben ist das Neckarvorland zwischen Klinikum und Friesenheimer Insel sowie der Radweg in Seckenheim bis zum Paul-Martin-Ufer gesperrt. Wie die Stadtverwaltung Mannheim nun mitteilt, wird zwar davon ausgegangen, dass der Wasserstand an Rhein und Neckar im Verlauf des Wochenendes sinken wird. In Anbetracht der Hochwasserverschmutzung und stellenweise anhaltender Überflutung von Straßen und Wegen bleiben die Sperrungen zur Sicherheit der Bevölkerung über das Wochenende bis Anfang nächster Woche bestehen. Sobald die Wege gereinigt und wieder gefahrlos begehbar sind, sollen die Absperrungen zurückgenommen werden.

Hunde an die Leine nehmen

Außerdem weist die Verwaltung darauf hin, dass wegen des Hochwassers die Lebensräume vieler Tiere stark eingeschränkt seien und diese deshalb Schwierigkeiten hätten, an ausreichend natürliche Nahrung zu gelangen. Überdies seien Wege zum Rückzug abgeschnitten. Hundehalter sind deshalb gebeten, ihre Tiere in Waldnähe an die Leine zu nehmen. Wildtiere, die durch Menschen oder Hunde aufgeschreckt werden, flüchten oftmals ins Hochwasser, was lebensgefährlich ist.

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