Ludwigshafen Zur Sache: Smartphones in Stadt- und Kreisbädern

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Das Smartphone ist immer griffbereit, schnell sind Bilder gemacht. Gerade deshalb fühlen sich manche Saunagänger in ihrer Intimsphäre gestört. Im Internet wird über Smartphones in der Sauna heiß diskutiert. In Kommentaren auf der Webseite Saunafreunde.de lassen Nutzer Dampf ab über diejenigen, die das Smartphone mit in die Wohlfühloasen bringen. „Dirk2701“ beschwert sich darüber, dass jeder Fünfte mit einem Handy rumlaufe und die Betreiber dagegen nichts unternehmen würden. „Saunawikinger“ berichtet, dass er jeden mit so einem Gerät bei der Betriebsleitung meldet. „Griller 76“ merkt an, dass die Sauna ausschließlich ein Ort der Entspannung sei. Die Frage nach dem Smartphone in der Sauna erregt also die Gemüter. In den Kreisbädern in Schifferstadt, Mutterstadt und Maxdorf ist es verboten, Smartphones und normale Handys in den Saunabereich mitzunehmen. „Der Fokus der Saunen liegt auf der Entspannung und Erholung der Gäste“, sagt Stefan Kopf, Pressesprecher des Rhein-Pfalz-Kreises. Nicht nur die Kamerafunktion und die damit verbundene Gefahr nackt fotografiert zu werden, stört einige Besucher. Auch die Geräusche, die Smartphones und Handys machen, missfällt manchem Gast, der sich entspannen möchte. Laut Kopf gab es in den Saunen in Schifferstadt, Mutterstadt und Maxdorf „bisher keine nennenswerten Vorfälle“, was das verbotene Fotografieren angeht. „Viele Gäste lassen ihr Handy im Spind und verlassen zum Telefonieren den Saunabereich“, erklärt Kopf. Wenn ein Saunabesucher versucht, sein Handy oder Smartphone in die Sauna mitzunehmen, wird er von den Mitarbeitern der Schwimmbäder auf das Verbot hingewiesen. Das hätten laut Kopf bisher alle Gäste akzeptiert. In Ludwigshafen gibt es in den Bädern keine Sonderregelung zu Smartphones und Tablets, da es dort keine Sauna gibt. „Sobald aber jemand mit einem Smartphone oder Tablet beim Fotografieren von nicht in seiner Begleitung befindlichen Personen gesehen würde, würden die Fachangestellten für Bäderbetriebe umgehend reagieren“, erklärt die Stadt. (bene/joha/flor)

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