Ludwigshafen Zur Sache: Das Gewässerkonzept 2020

Vor rund 13 Jahren waren die hohen Grundwasserstände und damit auch sehr viele nasse Keller in der gesamten Vorderpfalz das bestimmende Thema in der Kommunalpolitik. In Ludwigshafen ist daraus das „Gewässerkonzept 2020“ entstanden. Es umfasst neun große Hochwasserschutzprojekte, die zusammen 20 Millionen Euro kosten werden. Die Stadt war schon fleißig und hat sieben Projekte bereits umgesetzt. Das Vorhaben an der Notwendestraße in Oggersheim ist das letzte aus der Liste. Bis es realisiert wird, ist aber noch Geduld gefragt. Bereits in Arbeit ist hingegen der Hochwasserschutz in der Pfingstweide (Lissaboner Straße). Um Isenach und Altrheingraben zu entlasten, werden seit Oktober das Pumpwerk und die Regenwasseranlage mit einem Polder verbunden. Bereits erledigt sind diese Hochwasserschutzprojekte: Affengraben bei Ruchheim (33.750 Kubikmeter Rückhaltevolumen), Paracelsusstraße (5000), Polder am Mittelgraben hinter dem Oggersheimer Bahnhof (6000), an der Froschlache (10.000), Neubaugebiet Melm (9000), Renaturierung des Altrheingrabens Notwende und Oggersheim-Süd hinter der Bezirkssportanlage (17.000). Eingebettet sind all diese Bestrebungen in das übergeordnete Konzept des Isenach-Eckbach-Verbands. (ax)