Ludwigshafen Zur Sache: Aus dem HKK entstanden

Bereits seit Beginn der Geschichte des Deutschen Kartoffelmuseums in Fußgönheim am 5. Oktober 1987 besteht eine enge Verbindung zum örtlichen Heimat- und Kulturkreis (HKK). Schließlich ist das Kartoffelmuseum aus dessen landwirtschaftlicher Abteilung hervorgegangen. „Der HKK ist zu groß geworden“, sagt Vorsitzender Andreas Sprinzl. Einen eigenen Verein „Deutsches Kartoffelmuseum Fußgönheim“ im Jahr 1987 aus der Taufe zu heben, sei der beste Weg gewesen, sich auf stabile Füße zu stellen. Heute zählt der Verein etwa 130 Mitglieder. Die Zusammenarbeit mit dem HKK läuft gut. „Wir haben gemeinsam am ersten Sonntag im Monat geöffnet“, sagt Karl Freidel. Er war von 1987 bis 2010 Vorsitzender des Deutschen Kartoffelmuseums und bietet heute Führungen an. Für ihn ist der Museumskomplex, an den nicht nur das Heimatmuseum, sondern auch die Museumsscheune und das Schloss angrenzen, ein Kulturzentrum. Das, findet Freidel, sei etwas Besonderes – gerade für einen kleinen Ort wie Fußgönheim. 1988 hat der Verein die Räume der ehemaligen RV-Bank bezogen, die derzeit renoviert werden. Den Grundstock der Exponate bildet die Sammlung des Kartoffelforschers Hans Siebeneick aus Düren. 1997 wurden die Räume um die sanierte Synagoge erweitert. Wer durch das Gebäude streift, entdeckt bei genauerem Hinsehen in der ehemaligen Synagoge noch hebräische Schriftzeichen zwischen all den Informationen zur Kartoffel. Noch Fragen? Das Deutsche Kartoffelmuseum in Fußgönheim, Hauptstraße 65, ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Zu dieser Zeit können auch das Schloss und die Museen des HKK besichtigt werden. Sonderführungen sind nach Absprache mit Karl Freidel, Telefon 06237/3288, E-Mail: freidel.karl@t-online.de, Michael Plumpe, Telefon 06237/1429, E-Mail: kplumpe@web.de, oder Ernst Käshammer, Telefon 06237/8928, E-Mail: kaeshammer-violins@t-online.de, möglich. Kontakt: E-Mail: info@deutscheskartoffelmuseum.de. Im Netz: www.deutscheskartoffelmuseum.de. |cju