Ludwigshafen Wieder einmal Chernov

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Ludwigshafen. Mit einem kuriosen Ergebnis ist am Sonntag die 30. Offene Ludwigshafener Schach-Stadtmeisterschaft zu Ende gegangen. Acht Spieler lagen nach fünf Runden am Ende gleichauf, das Rennen machte aber dank der besten Feinwertung ein alter Bekannter: der Internationale Meister Vadim Chernov vom Schachklub Ladenburg.

Dem mehrfachen Stadtmeister Chernov reichte in der Schlussrunde ein Unentschieden mit den schwarzen Steinen gegen Mitfavorit Andreas Lambert vom Ausrichterverein SK 1912 Ludwigshafen. Lambert hatte damit wie Chernov vier von fünf Punkten erzielt, landete aber nur auf Platz sechs. Hinter seinen Vereinskameraden Julius Muckle und Jochen Bruch (beide ebenfalls vier Punkte) wurde er damit nur drittbester Ludwigshafener. Überzeugen konnten mit jeweils 3,5 Punkten Altmeister Günter Haag (TSG Mutterstadt) und Nachwuchsspieler Yannick Kemper (SK 1912 Ludwigshafen). Sieger Chernov profitierte davon, dass sein schärfster Verfolger Armin Farmani Anosheh (SK Ladenburg) in der Schlussrunde mit Schwarz gegen Muckle nicht über ein Remis hinauskam. Farmani landete auf Rang drei, Vizemeister wurde Fedor Dushatskiy vom SV Rochade Neuenstadt, der sich in der abschließenden Runde gegen den Speyerer Enrico Krämer durchsetzen konnte. Bei Punktgleichheit entscheidet im Turnierschach meist die sogenannte Feinwertung, auch Buchholz-Wertung genannt. Dabei werden die Punkte aller Gegner addiert, gegen die ein Spieler im Laufe eines Turniers gespielt hat. Chernovs fünf Kontrahenten hatten am Ende zusammen 18 Punkte gesammelt und damit deutlich mehr als die des Zweitplatzierten Dushatskiy (15,5). Die Rating-Preise für Spieler mit geringerer Wertungszahl gingen an Gunter Hain (SK Frankenthal,

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