Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Wie sich Oliver Himmighöfer beim Ludwigshafener SC durchgesetzt hat

Oliver Himmighöfer (am Ball) spielt beim Bezirksligisten Ludwigshafener SC meistens im defensiven Mittelfeld.
Oliver Himmighöfer (am Ball) spielt beim Bezirksligisten Ludwigshafener SC meistens im defensiven Mittelfeld.

Fußball-Bezirksligist Ludwigshafener SC, der am Samstag, 17 Uhr, im Derby beim BSC Oppau gastiert, ist noch nicht so richtig ins Rollen gekommen. Aus zwei Partien gab es nur einen Punkt und im Pokal schied das Team sang- und klanglos aus. Am wenigsten liegt das an einem Akteur, der immer seine Leistung bringt.

Das ist Oliver Himmighöfer, der seine dritte Saison beim LSC spielt und hofft, dass die Serie dieses Mal nicht abgebrochen werden muss. Als er vor drei Jahren vom TuS Gronau kam, fehlte er die ersten sechs Spiele verletzt. Dann wurde er zweimal eingewechselt und stand danach zwölfmal in Folge in der Startelf, ehe die Runde wegen der Pandemie beendet werden musste. In der vorigen Spielzeit bestritt er sechs von sieben Partien. Und in dieser Saison spielte er bislang zweimal über die vollen 90 Minuten.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Einsatzzeiten. Anfangs war ich mir nicht sicher, dass es so gut laufen würde“, sagt der 23-jährige Himmighöfer. Doch er hat sich problemlos durchgesetzt. Nur an der Torgefährlichkeit des defensiven Mittelfeldspielers hapert es noch. In den Punktspielen ist ihm noch kein Treffer gelungen. „Ein Kopfballtor ist fällig“, erklärt der knapp 1,90 Meter große Himmighöfer. Gegen Mutterstadt half er in der Innenverteidigung aus, weil dort Bedarf war. Eine neue Erfahrung, denn in der Jugend und bei seinen früheren Clubs spielte er ausschließlich auf der Sechser- oder Achterposition.

Von seinem Heimatverein aus wechselte Oliver Himmighöfer zum FC Speyer 09 und spielte dort in der A-Junioren-Regionalliga. „Als die Jugendzeit zu Ende war habe ich bei Wormatia Worms II in der Landesliga gespielt und dann eine Pause gemacht, ehe ich für ein Jahr nach Gronau zurückgekehrt bin“, berichtet der Anlagenmechaniker, der in Hochdorf-Assenheim wohnt. Mit dem LSC will er in dieser Runde unter die ersten Fünf. „Das ist machbar, aber wir müssen endlich mal aus den Startblöcken kommen und liefern, auch wenn ein Derby immer unberechenbar ist“, fordert Himmighöfer.

Beim LSC ist das Trainerduo Sören Breininger und Steffen Lang zufrieden mit seiner Nummer 6. „Oliver hat großes Potenzial. Er hat eine gute Technik, ist zweikampf- und laufstark sowie trotz seiner Größe beweglich und schnell“, beschreibt Breininger den Sechser. Himmighöfer bringe seine Fähigkeiten aber noch nicht immer auf den Platz und sei längst nicht am Ende seiner Entwicklung. „Als Mensch ist Oliver pflegeleicht und umgänglich. Er ist ein ruhiger, intelligenter Typ“, verdeutlicht der Coach.

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