Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Wichtiger Schritt in Richtung Klassenverbleib für die Herren 30 des BASF TC

„Wir haben hier einfach eine coole Truppe“: Andreas Gremelmayr.
»Wir haben hier einfach eine coole Truppe«: Andreas Gremelmayr.

Mit einem 7:2 (5:1)-Erfolg über den TC Großhesselohe aus München feierten die Herren 30 des BASF TC Ludwigshafen ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga Süd. Der Sieg gegen die stärker eingeschätzten Münchner stand bereits nach den Einzeln fest.

Mit ein Garant für die gute Ausgangslage der Ludwigshafener ist Andreas Gremelmayr. Mit seinem leichten Zwei-Satz-Erfolg gegen den Letten Girts Dtzelde hatte er nicht nur seinen Anteil am Sieg beim letzten Auftritt vor eigenem Publikum, sondern mit einer Bilanz vier Siegen und nur einer Niederlage jeweils in Einzel und Doppel war der 37-Jährige ein wichtiger Punktesammler im Kampf um den Klassenerhalt, bei dem es möglicherweise am Ende auf die Matchbilanz ankommen könnte.

Ganz zufrieden ist Gremelmayr mit seiner Bilanz nicht. Das verlorene Einzel aus der Vorwoche stört ihn. „Das war ein wenig unglücklich von mir. Ich hatte einen schlechten Start und habe einfach zu spät ins Match gefunden.“ Insgesamt ist er mit seiner Bilanz aber gleich doppelt zufrieden. Aufwand und Ertrag stehen schließlich in einem, aus seiner Sicht, gesunden Ungleichgewicht: „Ich habe vor der Saison nur zwei Mal gespielt, aber eine gewisse Grundfitness und mein Talent haben letztlich für diese Bilanz ausgereicht“, lachte er. Dabei hatte sein fehlendes Training zumindest in dieser Saison einen guten Grund. Gremelmayr wurde kurz vor Beginn der Bundesliga Vater, somit lag der Fokus längst nicht mehr auf Tennis.

Mischung aus Teamgeist und individuelle Stärke

Genau deshalb fühlt er sich bei den Herren 30 wohl. „Punkt vier oder fünf in der Verbandsliga ist nicht mein Anspruch.“ Aber in der Bundesliga umgeben von Wegbegleitern seit der Jugend ist der Anreiz vorhanden. „Wir haben hier einfach eine coole Truppe, und es macht Spaß.“ Der Gegner spiele dabei nur eine untergeordnete Rolle, auch wenn er einräumt, dass es natürlich ein Vorteil sei, wenn Großhesselohe nicht gerade Tommy Haas aufbietet. „Aber eigentlich befasse ich mich vorab nicht so sehr mit dem Gegner.“ Viel lieber geht Gremelmayr auf den Platz und gewinnt einfach.

Ganz so einfach hatten es seine Kollegen nicht. Aber mit einer Mischung aus Teamgeist und individueller Stärke rang der BASF TC den Gegner schon in den Einzeln nieder. Doppel wurden keine mehr gespielt.

So spielten sie

BASF TC Ludwigshafen - TC Großhesselohe 7:2 (5:1)

Einzel: Vasile Antonescu - Maximilian Wimmer 5:7, 6:7; Steffen Neutert - Martin Wetzel 7:5, 6:7; 10:7; Jochen Meyer - Luis Rattenhuber 7:6, 6:1; Kai Schledorn - Dominik Hansen 7:4, 6:3; Andreas Gremelmayr - Girts Dzelde 6:3, 6:2, Simon Frank - Benedikt Eger 6:7, 6:3, 10:8;

Doppel: Vasile Antonescu/Steffen Neutert (Aufgabe) - Maximilian Wimmer/Martin Wetzel 0:1; Jochen Meyer/Kai Schledorn - Luis Rattenhuber/Dominik Hansen (Aufgabe) 1:0; Andreas Gremelmayr/Simon Frank - Girts Dzelde/Benedikt Eger (Aufgabe) 1:0.env

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