Ludwigshafen Weniger Einbrüche in der Vorderpfalz

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Erstmals seit sieben Jahren ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz rückläufig. "Wir haben die Wende geschafft. Der Trend ist gebrochen", sagte am Montag Michael Dommermuth, Leiter der Kriminaldirektion, bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik für 2016. Ein Wermutstropfen: die Aufklärungsquote von nur 15 Prozent. Verglichen mit dem Jahr 2015 sank die Anzahl der Wohnungseinbruchdiebstähle um 100 auf 1685 Fälle (-5,6 Prozent). Positiv zudem aus Polizeisicht: In mehr als der Hälfte der Fälle scheiterten die Täter schon beim Versuch. Dommermuth führt diese Entwicklung auf ein Bündel von Maßnahmen zurück: Etwa auf ein Projekt des Landeskriminalamts, mit dem das Netz unter den Präsidien und zu den Kollegen nach Hessen und Baden-Württemberg engmaschiger geknüpft wurde. So entstünden täglich Lagebilder von Brennpunkten. "Unser Beobachtungsraum wird dadurch erweitert", erklärte er. Ausgezahlt habe sich daneben eine im August 2015 einberufene Arbeitsgruppe, die in Ludwigshafen angesiedelt ist und sich speziell Einbrecherbanden widmet. "Jeder Einbruch geht über deren Tisch", schilderte Dommermuth. Ferner seien die Bürger sensibilisierter und besser geschützt als früher. Das Interesse an Foren oder Messen zum Thema sei riesig. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz ist landesweit das zweitgrößte nach Koblenz und in der Vorder- und Südpfalz für 876.000 Menschen zuständig.

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