Ludwigshafen
Wasserball: WSV erwartet Favoriten München
Obwohl beide Mannschaften noch ungeschlagen sind, die Ludwigshafener ihre ersten drei und die Münchner ihre ersten beiden Partien gewonnen haben, ist es lediglich das Verfolgerduell der Südgruppe in Liga zwei. Ganz oben steht die erstligaerfahrene Truppe des SV Cannstatt, die bereits vier Mal als Sieger aus dem Wasser gestiegen ist.
WSV-Trainer Pierre Hilbich hört den Begriff „Spitzenspiel“ im Zusammenhang mit seiner Mannschaft ohnehin nicht so gerne. „Für uns waren die ersten Spiele vor allem eine Standortbestimmung. Wir wussten nach zwei Jahren Pause überhaupt nicht, wo wir eigentlich stehen. München hatte da in den letzten beiden Jahren ganz andere Möglichkeiten.“
Vorteile bei Gästen
Mehr und bessere Trainingsbedingungen und auch mehr Freundschaftsspiele als Standortbestimmung zählt er als die Vorteile der Münchner auf. „Deshalb haben sie ja auch das klare Ziel, die Liga zu gewinnen.“ Für den WSV stehen nach den drei ersten Spieltagen zwar drei Siege, „aber teilweise waren unsere Ergebnisse besser als das eigentliche Spiel.“ Deshalb sei die Begegnung nur eine weitere, endgültige Standortbestimmung. „Bis jetzt haben wir in den Spielen den Gegner unter Druck gesetzt, aber München wird von Anfang an den Druck auf uns ausüben. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“
Immerhin bringen die Gäste auch zwei alte Bekannte mit in die Vorderpfalz. Fabian Härtel und Ahmed Mohamed haben Ludwigshafen aus Studiengründen in Richtung München verlassen, kehren nun als Spieler der SG wieder zurück.
Außerdem darf der WSV Ludwigshafen unter den aktuell gültigen Hygienebedingungen wieder ein paar Zuschauer mehr in das Hallenbad Süd lassen – selbstverständlich unter 2G-Plus-Bedingungen und mit einer Maske. Trotzdem eine willkommene Unterstützung für das Spiel gegen den Goliath.