Handball
Was Hendrik Wagner zum Lehrgang mit der Nationalmannschaft sagt
Herr Wagner, war das 24:24 in Essen ein Punktgewinn oder Punktverlust?
Aufgrund der kämpferischen Leistung war es ein Punktgewinn. Am Ende haben wir trotzdem die Chance, das Spiel zu gewinnen. Schade, aber wir nehmen den Punkt gerne mit.
Sie waren lange Zeit auf der Bank, spielten zu Beginn und wieder am Ende. Was war der Grund für die Verschnaufpause?
Keine Ahnung, das weiß ich nicht, aber Max Neuhaus hat es ja gut gemacht. Wenn ich zum Spielende hin wieder auf dem Feld stehe und treffe, dann mache ich das sehr gerne.
Jetzt waren Sie vorige Woche erstmals bei einem Nationalmannschafts-Lehrgang. Wie war es?
Das war saugeil, ein tolles Erlebnis. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich war vorher etwas aufgeregt und nervös. Den Tag davor war ich etwas aufgewühlt, weil ich froh war, etwas Neues kennenzulernen. Es war alles neu für mich. Ich traf auf Persönlichkeiten, die nicht alltäglich sind.
Gab es schon eine Rückmeldung?
Ich persönlich habe keine bekommen, aber unser Trainer Ceven Klatt hat ein Feedback bekommen. Ich soll mich gut präsentiert haben.
Wie geht es nun weiter?
Ich weiß es nicht. Anfang November findet ein Länderspiel statt. Ich würde mich freuen, wenn ich dabei wäre.
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Zur Person
Der 24 Jahre alte Wieslocher kam 2010 vom Drittligisten SG Leutershausen zu den Eulen Ludwigshafen. 182 Tore, davon sieben Siebenmeter, hat der 2,07 Meter lange Rückraumspieler in der Abstiegssaison erzielt. Wagner macht an der Fachhochschule Ludwigshafen den Master im Fach Controlling. Nach dieser Saison wechselt er zum Bundesligisten HSG Wetzlar.