Ludwigshafen
Warum es beim ASV Maxdorf und dem Ludwigshafener SC nicht läuft
Der ASV Maxdorf und der Ludwigshafener SC, die sich am Sonntag (15.15 Uhr) gegenüberstehen, müssen in der Fußball-Bezirksliga den Blick eher nach unten richten. Die Tabellennachbarn haben jeweils zehn Punkte und nur zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.
Thomas Gomola, der gemeinsam mit Stephan Mehlem den ASV Maxdorf trainiert, ist der Ärger deutlich anzumerken. „Wir sind selbst daran schuld, dass wir nur zehn Punkte haben und müssen uns an die eigene Nase fassen“, sagt der Coach. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wird er konkreter: „Unsere Chancenverwertung ist katastrophal. In fast jeder Begegnung lässt das Team zwei, drei hochkarätige Möglichkeiten aus.“ Nur gegen den FSV Schifferstadt sei der ASV chancenlos gewesen, in den anderen acht Spielen habe Maxdorf die Partie zu selten auf seine Seite gezogen. Nur zweimal reichte es zu drei Punkten, viermal wurden die Zähler geteilt. Dennoch sieht Gomola Fortschritte gegenüber der vergangenen Runde. „Da ist es uns über weite Strecken nicht gelungen, genügend Gelegenheiten herauszuspielen“, erinnert sich der Trainer. Er nennt die Partien gegen den LSC und eine Woche später beim FC Lustadt richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf. „Das sind zwei Teams, die unsere Kragenweite haben, da müssen unbedingt Punkte her“, fordert Gomola.
Trainer läuft Halbmarathon in Köln
Wenn beim LSC Laufeinheiten auf dem Programm stehen, dann dürfte kaum einer Coach Steffen Lang das Wasser reichen können. Das Laufen ist ein Hobby des 33 Jahre alten Trainers, der dabei prima entspannen kann. Und deshalb ist Lang am Sonntag nicht in Maxdorf dabei. „Ich laufe in Köln Halbmarathon. Das ist lange geplant“, erklärt der Coach. Seine Bestzeit sind beachtliche 1:48 Stunden. Beim ASV wird Lang vom spielenden Co-Trainer Bernd Fröhlich vertreten. „Ob ich auflaufen kann, ist noch nicht sicher“, ist der angeschlagene Innenverteidiger skeptisch. Geradezu ins Schwärmen gerät Fröhlich, wenn er an den Auftritt von Oliver Himmighöfer im Spiel gegen den FSV Schifferstadt denkt. „Eine super Leistung, einfach überragend“, betont der Co-Trainer. Der 21 Jahre alte Himmighöfer war in der Vorsaison mit dem TuS Gronau aus der B-Klasse abgestiegen. Dass er riesiges Potenzial hat, verriet er gegen den FSV mit enormer Ballsicherheit, Zweikampfstärke und taktischem Geschick. „Um zu punkten, müssen wir in der Offensive mehr Akzente setzen“, hat Lang erkannt.