Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Warum der neue Arminia-Kader ein Faustpfand für den Trainer ist

Arminia-Trainer Chris Chorrosch.
Arminia-Trainer Chris Chorrosch.

Der neue Kader des FC Arminia Ludwigshafen hat Dichte und Breite. Da ist einiges drin für die neue Runde.

Die dunklen Wolken aus dem Frühjahr, als ein Stammspieler nach dem anderen das Weite suchte, haben sich bei Arminia Ludwigshafen verzogen. Dass fast die Hälfte des Kaders ausgetauscht werden musste, war nicht geplant.

Die Zielsetzung, ein Rang zwischen sechs und zehn, ist mutig angesichts der namhaften Konkurrenz. 1. FC Kaiserslautern II, FK Pirmasens, Wormatia Worms, SV Gonsenheim, die drei Koblenzer Klubs TuS, Rot-Weiß und Cosmos – das sind schon mal sieben Klubs mit mutmaßlich deutlich höherem Budget und Anspruch. Sieben, die eigentlich vor dem FCA stehen müssten. Doch die Schwarz-Weißen haben einen richtig guten Kader zusammengestellt, ein flotten Mix, in dem zumindest auf dem Papier ein viel höherer Konkurrenzkampf herrscht, als in der vorigen Runde, in der sich das Team oft von selbst aufstellte.

Diese Dichte und Breite im Kader sowie die unterschiedlichen Spielerprofile könnten ein Faustpfand für Trainer Chris Chorrosch sein und ihm helfen, sein gutes Premierenjahr noch zu übertreffen.

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