Am Rande Von einem Trampelpfad und Gleisen
Schön ist es im Grünzug Oppau-Edigheim. Viel Grün, die Weiher und der Rhein in der Nähe, blühende Bäume und viele Wege. Gerne genutzt von Spaziergängern, Radlern, Gassigehern, Kleingärtnern, Sportlern und so weiter. Da braucht man sich von der nahen L 523 ebenso wenig stören zu lassen wie von den angrenzenden Industrieanlagen der BASF. Und schon gar nicht von der Bahnlinie, die mitten hindurch zum Kombiverkehrsterminal führt.
Die gehört für einige Menschen offenbar zu den Spazierwegen dazu. Und die Verbotsschilder der Deutschen Bahn sind die Wegmarken. Nur so lässt sich erklären, dass in Höhe der Kleingartenanlage Guldengewann auf der einen und dem Südufer des Gehlenweihers auf der anderen Seite ein hingebungsvoll gepflegter Trampelpfad über die Gleise führt. Und das direkt neben den Schildern, die einen erschrockenen Arbeiter mit panisch ausgestreckter Hand und die Aufschrift „DB Anlagen. Betreten verboten“ zeigen.
In beiden Richtungen ist in etwa 200 Metern Entfernung jeweils ein „offizieller“ Bahnübergang. Aber Umwege sind halt offenbar auch beim Spazierengehen nicht so beliebt. Und Verbotsschilder nur ein Angebot.