Ludwigshafen Viel Applaus beim Debüt

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Mit einer sehr gelungenen Matinee hat sich der neue Gemischte Chor des MGV 1873 Frohsinn am Sonntagvormittag erstmals im Foyer des Palatinums der Öffentlichkeit vorgestellt. Stolz begrüßte der Vorsitzende Gerold Magin die zahlreichen Gäste, unter ihnen Bürgermeister Hans-Dieter Schneider und der Präsident des Chorverbands der Pfalz, Hartmut Doppler.

Mutterstadt

. Beeindruckend voll war die Bühne im Palatinum, als die Sänger des am 13. Januar gegründeten Gemischten Chors des MGV 1873 Frohsinn die Matinee mit dem Lied „Solang man Träume noch leben kann“ von Aron Strobel eröffneten. Und das begeisterte Publikum quittierte den Auftritt mit dem gebührenden Applaus. Anschließend stellte der Vorsitzende Gerold Magin die Hintergründe zur Bildung dieses Ensembles vor. „Viele werden denken, das ist doch nichts Neues!“, sagte Magin. Schließlich habe man bei projektbezogenen Auftritten den Frauen- und den Männerchor ja schon als gemischten Chor erlebt. „Wir hatten doch einen schwachen Frauenchor und einen schwächelnden Männerchor, aber immer noch mehr Aktive, als man sie landläufig vorfindet“, erläuterte Magin. Seit 2014 habe sich der Verein stark mit der Altersstruktur auseinandergesetzt. Für manche der älteren Sänger werde das Proben schwieriger und stressiger, und die Chorliteratur grenze sich ein. Um den Aktiven durch größere Stimmgruppen die notwendige Stabilität und Sicherheit zu geben, hatten sich die Mitglieder zum Zusammenschluss entschieden. Der Gemischte Chor wird aktuell gebildet von 71 Mitgliedern, davon 45 Frauen- und 26 Männerstimmen unter der Leitung von Jürgen Schumacher. Dass die Chorarbeit seit Gründung des neuen Chors sehr erfolgreich war, bewiesen die Akteure, begleitet am E-Piano von Achim Scheuermann, schon im ersten Block des ansprechenden Programms. Für die Lieder „Amazing grace“, „Denn immer wieder geht die Sonne auf“ und „Halleluja, sing ein Lied“ erreichten sie viel verdienten Applaus von ihren Gästen. Nachdem der bereits 1994 gegründete Chor des MGV Frohsinn „Cantamus“ unter Leitung von Achim Scheuermann das Programm mit „You raise me up“, „Give a little bit“, „I want to know what love is“ und „We are the world“ bereichert hatte, ging es weiter mit dem Repertoire des gemischten Chors. Auf „Nessajas Lied“ folgte das im bayrischen Dialekt gesungene „Weit, weit weg“ und „An jenem Tag“, bei dem das Publikum begeistert im Takt mitklatschte. Den krönenden Abschluss bildeten beide Chöre gemeinsam mit dem Klassiker „Halleluja“ und konnten die Bühne ohne lautstark geforderte Zugabe nicht verlassen. Bei seinen Abschiedsworten verlieh Gerold Magin seiner Hoffnung Ausdruck, durch die positive Neugestaltung des Gemischten Chors weitere Interessenten für den Chorgesang zu gewinnen. Die Proben finden jeweils mittwochs, 19.30 Uhr, im katholischen Pfarrheim, Friedrichstraße 2, statt. |dkr

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