Ludwigshafen Verbellen, festhalten, ablassen

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Limburgerhof. Der Verein für Hundefreunde (VfH) Limburgerhof hat am vergangenen Wochenende sein jährliches Sommerfest gefeiert. Sonntag stand der 20. „Theodor-Konradt-Gedächtnis-Pokalkampf“ an. 47 Teilnehmer traten mit ihren Hunden einzeln und als Team an.

Andreas Langohr, Vorsitzender des VfH, ist von dem Besucheransturm beim Pokalkampf überrascht. „Es ist normal, dass wir ein weites Einzugsgebiet bei den Teilnehmern haben, aber diesmal waren so viele Besucher da, dass wir auf dem Platz noch Bänke stellen mussten“, sagt er. Die 47 Teilnehmer sind teilweise aus der Westpfalz oder aus Hessen nach Limburgerhof angereist. Geschätzte 500 Besucher sind es zusätzlich pro Tag. Den Namen „Theodor-Konradt-Gedächtnis-Pokalkampf“ hat das Turnier zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden Theodor Konradt, dem der Verein das wirtschaftliche Überleben des Vereins zu verdanken hat. Neben den Wettkämpfen wird für die Zweibeiner einiges geboten. Samstags legt ein DJ auf und bei einer Tombola gibt es einige Gewinne. Am beliebtesten ist jedoch die Verpflegung mit Rindfleisch und Meerrettich, die es an beiden Tagen gibt. „Wir bekommen schon per E-Mail Vorbestellungen und viele bringen gleich Behälter mit, um etwas mitzunehmen“, sagt Langohr. Sonntags geht es dann neben der ganzen Feierei für die Pokalteilnehmer ans Eingemachte: die Wettkämpfe stehen schließlich an. Der Wettkampf der Begleithunde ist einzeln zu bestreiten. Hier treten 32 Hunde an. In der Vielseitigkeitsprüfung nach der internationalen Prüfungsordnung (IPO) werden Schutzdienst und Unterordnung geprüft. Dabei kann einzeln angetreten werden oder im Team. Beim Teamwettkampf werden Schutzdienst und Unterordnung auf die Hunde aufgeteilt. Bei der IPO sind drei Paare im Einzelwettkampf gemeldet und sechs Teams unterwegs. Punkte gibt es auf Gehorsam und Schnelligkeit. Derweil ist Thorsten Stache als Parcourshelfer auf dem Platz unterwegs. Er hat den Beißarm über den linken Arm gezogen. Ein Labrador schaut schon zu ihm rüber. Das Tier läuft aber bei Fuß und prüft auf Kommando die anderen Verstecke. Dabei weiß der Hund längst, wo sein „Spielzeug“ wartet. Er rast zum Versteck und kann kaum bremsen. Verbellen, festhalten und auch auf Kommando ablassen, erfordern Disziplin. Der Hund hat sichtlich Spaß an seiner Aufgabe. Eine andere Hündin ist läufig, sie wird am Schluss auf den Platz gelassen, um den Rüden nicht die Konzentration zu rauben.

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