Kegeln Verbandsliga: Mutterstadts Männerteam sucht weiter seine Form
Nach der Heimniederlage in der Vorwoche kamen die Männer des KV Mutterstadt beim Tabellenvorletzten der Verbandsliga Kegeln KSC Pirmasens mit 1:7 (9:13 Sätze, 3248:3375 Kegel) unter die Räder. Nach dem ersten Durchgang, den Bastian Hört und Armin Kuhn (0:2) verloren, war das Team mit lediglich 29 Kegel Rückstand noch in Reichweite. Das Debakel bahnte sich im zweiten Durchgang an. Kurt Freiermuth (1:3) und Michael Derkert (2:2) verloren ihre Duelle ebenfalls, mit 0:4 Punkten und einem 70-Kegel-Rückstand war die Begegnung schon so gut wie entschieden. Im Finale unterlag Johanes Hartner 1:3. Markus Vetter (3:1) rettete einen Ehrenpunkt für den KV Mutterstadt. Der Gastgeber erhöhte seine Führung auf 5:1 und kassierte aufgrund des Vorsprungs von 127 Kegel im Gesamtergebnis die beiden Zusatzpunkte zum 7:1. Eine zu schwache Leistung und der gravierende Unterschied im keglerischen Ergebnisbereich“, nannte der zweite Vorsitzenden Wolfgang Lenz als Ursache für die klare Niederlage.
Beim Schlusslicht der Verbandsliga Kegeln Frauen, der Turnerschaft Rodalben, erzielte der KV Mutterstadt mit 6:2 (11:13 Sätze, 3018:2927 Kegel) nach einem durchwachsenen Verlauf letztendlich einen klaren Erfolg. Nach dem ersten Durchgang mit dem Topergebnis von Stefanie Gebhard 4:0 (576:443) und Elke Mäurer 0:4 (494:545) stand es bei einem Plus von 82 Kegel lediglich 1:1 unentschieden. Nach der zweiten Spielhälfte, in der Ulrike Stephan 3:1 (533:500) punktete und Elke Ungermann 1:3 (429:472) scheiterte, ging es beim 2:2 mit dem auf 72 Kegel geschrumpften Vorsprung ins Finale. Hier machten Anke Klein 2:2 (460:450) und Manuela Schwarz 2:2 (526:517) mit ihrem doppelten Punktgewinn endgültig alles klar. „Mit einem taktisch klugen Spiel hat das Team sicher und verdient gewonnen“, lautete die Bilanz des KV-Vorsitzenden Wilfried Klaus.