Ludwigshafen VCD: Keine Autos in Bismarckstraße

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Der Kreisverband Ludwigshafen-Vorderpfalz des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) spricht sich gegen eine Öffnung der Bismarckstraße für den Autoverkehr aus. Die Aufenthaltsqualität sei ohne fahrende und parkende Autos höher.

„Niemand vermisst in den bestehenden Fußgängerzonen den Anblick von Kraftfahrzeugen“, sagt Ulrich Vogel, Vorstand des VCD-Kreisverbands Ludwigshafen-Vorderpfalz. Durch Fahrzeuge leide das Stadtbild. Das könne man gut in der Ludwigstraße sehen. „Übrigens sieht man dort auch, wie ein für Fußgänger hergestellter Bodenbelag aussieht, wenn man Autos drüberfahren lässt“, heißt es vom Verkehrsclub. Die Ludwigshafener Mitglieder des VCD fänden viele Argumente dafür, die Fußgängerzone in ihrer jetzigen Form zu erhalten. „Die Vorteile für Fußgänger und Anwohner sind klar“, so der VCD. In einer Fußgängerzone störe kein Autolärm, auch werde die Gesundheit nicht durch Abgase oder Lärm geschädigt. „Man kann dort entspannt und ohne Bedrängnis durch Autos gehen.“ Insbesondere für Besucher der Außengastronomie sei die Aufenthaltsqualität ohne Autos höher. Kinder könnten unbeaufsichtigt „laufen, toben und spielen“. Der VCD-Kreisverbands-Vorsitzende Klaus Ulshöfer erinnert die Kommunalpolitiker daran, dass in der Innenstadt Jahr für Jahr gesundheitsschädliche Stickoxide auftreten, die über den gesetzlichen Grenzwerten liegen. „Wer in dieser Situation mehr Straßen für Autos öffnen will, handelt verantwortungslos“, meint er. Man wolle auch daran erinnern, dass im Teilkonzept Mobilität des vom Stadtrat beschlossenen Klimaschutzplans das Zufußgehen gefördert werden soll, sagt Ulshöfer. Noch Fragen? Der Verkehrsclub Deutschland veranstaltet in Ludwigshafen Stammtische. Der nächste: 20. April, 19 Uhr, im Schmaus & Braus (früher Andechser), Ludwigstraße 73. |rhp/rxs

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