Ludwigshafen Ukraine-Schüler: Stadt hat Zugriff auf Datenpool des Landes
Hinsichtlich der Anmeldezahlen für ukrainische Kinder an Ludwigshafener Schulen erhält die Stadt nun Zugriff auf den Datenpool des Landes. Das vermeldet die Verwaltung. Nach Gesprächen zwischen dem Mainzer Bildungsministerium, der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie Ludwigshafens Bürgermeisterin und Schuldezernentin Cornelia Reifenberg (CDU) habe das Land dem nachdrücklichen Wunsch Reifenbergs entsprochen, als zuständiger Schulträger den sofortigen Zugriff auf den Datenpool des Landes bezüglich der Anmeldezahlen ukrainischer Schüler an Ludwigshafener Schulen zu erhalten.
Aktuell 43 ukrainische Schüler
Die ADD und die Stadt seien sich darin einig, dass damit eine eigenständige Abfrage seitens der Stadtverwaltung bei Ludwigshafener Schulen nicht mehr erforderlich ist. „Ich freue mich sehr, dass das Ministerium und die ADD die Dringlichkeit erkannt haben und uns zügig den Zugang zu dem notwendigen Datenpool ermöglichen. Die Aufgabe der Beschulung ukrainischer Kinder und Jugendlicher betrifft nicht nur das für das Bildungssystem verantwortliche Land, sondern auch die Kommunen als Schulträger, die Teile der Infrastruktur zur Verfügung stellen. Daher ist der um diesen Aspekt erweiterte Informationsfluss zwischen Land und Kommunen ausdrücklich zu begrüßen“, sagt Reifenberg.
43 ukrainische Schüler werden jüngsten Angaben zufolge an Ludwigshafener Schulen unterrichtet, jeweils 20 an Grundschulen und Gymnasien, drei an Realschulen plus. Zuletzt hatte es Aufregung darum gegeben, dass die Stadt nicht über Flüchtlingskinder an den Schulen informiert war.