Ludwigshafen Trainer will nicht mehr

MUTTERSTADT. Für die Volleyballdamen des SC Mutterstadt geht die Saison seit der vergangenen Woche ohne Trainer Alexander Sartisson weiter. Nachdem der bisherige hauptamtliche Coach seine Arbeit bei den ersten Damen nicht mehr weiterführen wollte, entschieden die Verantwortlichen des SC Mutterstadt, ihn auch von den Aufgaben im Nachwuchsbereich und bei den Damen III zu entbinden.
„Wir haben uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt“, beteuerte SCM-Vorsitzender Ralph Bösling, der mit Unterstützung von Klaus Kuhn, das Flaggschiff der Mutterstadter, die ersten Damen, nun trainieren wird. Er sei enttäuscht, gab Bösling nach der zweiten Trainerpleite in Folge zu. Sartissons’ Rückzug kam für alle überraschend. Über die wahren Gründe lässt sich nur spekulieren, denn Sartisson gibt grundsätzlich keine Interviews. „Wichtig wird es sein, die Runde ordentlich zu Ende zu spielen und die Mannschaft für die nächste Saison zu stabilisieren“, machte Bösling deutlich. Vielleicht noch etwas mitgenommen von den Ereignissen der letzten Woche mussten Mutterstadts Damen am Sonntag gegen die abstiegsbedrohte TV Holz II ran. Aus der Revanche für das Hinspiel wurde nichts. Mit 0:3 (25:27, 23:25,17:25) zogen die Bösling-Schützlinge den Kürzeren. Allerdings boten beide Teams Volleyball auf hohem Niveau. Fleißig hatten die SCM-Damen den Gegner im Vorfeld analysiert. „Blöd war nur, dass das verlorene Liebesmühe war, denn Holz lief mit einer komplett anderen Mannschaft auf“, sagte Bösling. Beide Teams boten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch die Mutterstadterinnen hatten am Sonntag Pech, hatten trotz starker Leistungen im ersten und zweiten Satz jeweils in den entscheidenden Phasen das Nachsehen. Im dritten Satz gaben die SCM-Damen resigniert auf. Die Konzentration gilt jetzt der Partie am Samstag gegen den TV Rohrbach (18 Uhr). „Wir wissen nicht, was uns dort erwartet“, unterstrich Bösling. Den SCM-Damen dürfte als Tabellenvierte der Klassenverbleib fast sicher sein. (kia)