Ludwigshafen
TB Oppau steigt aus Zweiter Bundesliga ab
Der TB Oppau hat die Chance auf den Klassenverbleib vergeigt. Der Mannschaft von Trainer Matthias Bog versagten in den entscheidenden Momenten die Nerven. Die Folge: Oppau steigt aus der Zweiten Faustball-Bundesliga ab. Die Zukunft ist ungewiss.
Ludwigshafen. Matthias Bog, Trainer des TB Oppau, hoffte – und hoffte. Nach der entscheidenden 2:3-Niederlage gegen den TV Waibstadt II schielte Bog nach Griesheim. Denn bei einer Niederlage vom Tabellennachbarn Tiefenthal wäre Oppau gerettet und Tiefenthal abgestiegen. Doch der Trainer hoffte vergebens, denn die Tiefenthaler spielten nicht mit. Sie bewiesen Moral und drehten einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg gegen die FG Griesheim. Damit bleibt Tiefenthal Zweitligist und Oppau steigt ab.
Oppau hat es in der eigenen Hand
Aber der Reihe nach: Der TBO kam gut in den letzten Spieltag rein und sicherte sich in der ersten Partie zwei wichtige Punkte gegen Dörnberg. Der noch immer sieglose Tabellenletzte stellte aber auch keine große Hürde für den TBO dar. Mit 3:0 (11:4, 11:9 und 11:5) besiegte Oppau das Schlusslicht verdient. „Wir haben die Pflicht erfüllt“, meinte Bog nach der ersten Partie des Tages. Der TV Waibstadt II tat es dem TBO gleich und gewann ebenfalls 3:0 gegen Dörnberg.
Oppau holt 0:2-Satzrückstand auf
Was dann folgte war Spannung pur. Die Ausgangslage war klar. Der Gewinner der zweiten Partie des Spieltages zwischen Oppau und Waibstadt bleibt in der Liga, der Verlierer steigt ab. Wie der Tabellenstand, war auch das Spiel zwischen den beiden Teams – eng und umkämpft. Die ersten beiden Sätze verlor der TBO knapp und stand mit dem Rücken zur Wand. Doch das Blatt schien sich zugunsten des Ludwigshafener Teams zu wenden. Die Mannschaft von Matthias Bog steckte nicht auf und glich zum verdienten 2:2 aus.
Elf Punkte entscheiden über Zukunft
Der fünfte und letzte Satz der Saison musste für die Entscheidung sorgen. Doch wie so oft in dieser Spielzeit schaffte Oppau es nicht, die enge Partie für sich zu entscheiden. Mit 2:3 (10:12, 11:13, 11:8, 11:6 und 7:11) verlor der TBO das Spiel und damit das direkte Duell um den Klassenverbleib. „Wir haben heute alles gegeben. Wir lassen die Liga nicht heute liegen. Es hat die ganze Saison nicht funktioniert. Wir konnten nie enge Spiele für uns entscheiden. Es wurden viele individuelle Fehler gemacht, auch von den erfahrenen Kräften“, haderte Bog.
Ein Satz zu wenig für den Ligaverbleib
Bereits vor der Saison war Bog klar, dass es eine ausgeglichene Liga ist in der enge Spiele über Erfolg und Misserfolg entscheiden können. Umso ärgerlicher ist es für den Übungsleiter, dass seine Mannschaft am Ende der Leidtragende ist. Ein gewonnener Satz mehr auf dem Konto hätte wohl zum Klassenverbleib gereicht. So jubelten am Ende die punktgleichen Waibstadter und die TSG Tiefenthal über den Verbleib in der Liga.