Ludwigshafen Stadtnotizen: Junge Union will Helmut-Kohl-Allee

Die Junge Union (JU) Ludwigshafen plädiert für die Umbenennung der Rheinallee beziehungsweise der Rheinuferstraße in „Dr.-Helmut-Kohl-Allee“. Damit solle das „herausragende Lebenswerk“ des am 16. Juni verstorbenen Altkanzlers gewürdigt werden. „Helmut Kohl war nicht nur ein großer Deutscher und Europäer, sondern vor allem auch ein großer Ludwigshafener. Obwohl er jahrelang mit Regierungschefs weltweit am Tisch saß, hat er nie seine Ludwigshafener Wurzeln vergessen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, sagt JU-Kreisvorsitzender Maximilian Göbel. Um sein Lebenswerk zu würdigen, sei die Umbenennung einer zentralen Straße in Ludwigshafen angebracht, meint Göbel. Die Rheinallee biete sich an, da sie einen neuen und einen alten Teil Ludwigshafens miteinander verbinde. Beziehe man die Rheinuferstraße mit ein in die Umbenennung, „würde die neue Dr.-Helmut-Kohl-Allee am Platz der Deutschen Einheit entlang führen und einen weiten Bogen durch die Ludwigshafener Innenstadt ziehen. Das unterstreicht noch einmal sehr symbolisch das Lebenswerk“. Die Polizei ermittelt derzeit wegen eines Kinderansprechers in Oppau. Demnach sind am Freitag zwischen 18 und 18.30 Uhr am Bürgermeister-Zorn-Platz zwei zehnjährige Kinder von einem älteren Mann angesprochen worden. Laut Polizeibericht sagte der Unbekannte, dass er mehrere Ponys besitze und bot den Kindern an, auf den Ponys zu reiten. Die Kinder verhielten sich jedoch vorbildlich, lobt die Polizei: „Sie rannten weg.“ Die Ermittlungen mussten verspätet beginnen, da die Kinder erst am Samstag ihren Eltern von diesem Vorfall erzählten. Folgende Beschreibung liegt von dem Kinderansprecher vor: 60 bis 70 Jahre alt, Glatze, der Mann hatte einen Gehstock dabei. Hinweise an die Polizei unter Telefon 0621/963-2222. Außerdem appelliert die Polizei an Eltern, ihre Kinder zu sensibilisieren und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagabend gegen 20.50 Uhr ein 26-jähriger Fahrradfahrer leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, wollte ein 35-jähriger Autofahrer von der Berliner Straße nach rechts in die Wredestraße (Mitte) abbiegen und übersah einen Fahrradfahrer. Der Wagen des 35-Jährigen berührte den 26-jährigen Fahrradfahrer an der Wade. Dieser geriet dadurch ins Straucheln, stürzte jedoch nicht zu Boden. Am Auto entstand kein Schaden.