Ludwigshafen Stadt zieht Corona-Notbremse: Ausgangssperre ab Montag
Die Stadt Ludwigshafen ergreift wegen gestiegener Inzidenzzahlen (Neuinfektionen in einer Woche bezogen 100.000 Einwohner, aktuell 137,6) weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Da der Inzidenzwert über drei Tage in Folge über 100 lag, erlässt sie eine neue Allgemeinverfügung, die das öffentliche Leben weiter einschränkt. Grundlage dafür sind die Beschlüsse des Bundes und der Länder, die bei zunehmendem Infektionsgeschehen „Notbremsen“ verbindlich vorsehen. Die neue Allgemeinverfügung tritt am Montag, 22. März, in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 28. März.
Strengere Kontaktbeschränkungen
Neu sind vor allem strengere Kontaktbeschränkungen und Regelungen für den Einzelhandel. Museen und Galerien müssen wieder schließen. Neu in der Verfügung, die sich an den Maßgaben des Landes orientiert, ist eine allgemeine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Das heißt, dass man während dieser Zeit seine Wohnung oder sein Haus nicht verlassen darf. Ausgenommen davon sind Menschen, die beruflich unterwegs sind, medizinische oder tierärztliche Versorgungsleistungen benötigen oder in Notlagen handeln. Ebenso möglich sind der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnern sowie von kranken oder alten und auf Unterstützung angewiesene Menschen. Wer mit dem Hund Gassi geht, darf dies nur allein tun.
Die neue Verordnung ist im Internet unter www.ludwigshafen.de veröffentlicht.