Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Städtevergleich: LU punktet bei Medizinversorgung

Bei der medizinischen Infrastruktur punktet die Stadt.
Bei der medizinischen Infrastruktur punktet die Stadt.

Bei der Gesundheitsversorgung führt Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Ein bundesweiter Vergleich zeigt die Stärken und Schwächen der Stadt.

Ludwigshafen erreicht im bundesweiten „Gemeindecheck zur Daseinsvorsorge“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Platz 345 von mehr als 10.800 untersuchten Kommunen. Gut schneidet die zweitgrößte Stadt der Pfalz in der medizinischen Versorgung (Rang 55 bundesweit, Platz 1 unter den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz) sowie bei der Digitalisierung ab.

Die Untersuchung knüpft an frühere IW-Analysen zur regionalen Lebensqualität an und bestätigt eine positive Entwicklung in Ludwigshafen. Während die Chemiestadt in früheren Untersuchungen häufig vor allem als industriell geprägter Standort mit strukturellen Herausforderungen wahrgenommen wurde, zeigt sich inzwischen ein differenzierteres Bild, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, digitale Infrastruktur und regionale Vernetzung in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Landesweiter Spitzenplatz

Vor allem im Bereich Gesundheit konnte Ludwigshafen in der Studie punkten: Mit Rang 55 bundesweit belegt die Stadt eine Spitzenposition bei der medizinischen Versorgung und erreicht unter den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz sogar den ersten Platz. Auch bei der Digitalisierung liegt Ludwigshafen landesweit an der Spitze der kreisfreien Städte.

Gleichzeitig macht die Untersuchung deutlich, dass weiterhin Entwicklungsbedarf besteht. Insbesondere in den Bereichen Mobilität und Freizeitangebote sieht die Stadtverwaltung zusätzliche Potenziale. „Die Ergebnisse verstehen wir als Ansporn“, sagt Bürgermeister und Kämmerer Andreas Schwarz (SPD) und verweist auf laufende Investitionen in Infrastruktur, nachhaltige Mobilität und die Aufwertung öffentlicher Räume. Im Gesamtvergleich der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz belegt Ludwigshafen Platz 6 von 12. Die Studie bewertet neben objektiven Kennziffern die Bedeutung der öffentlichen Wahrnehmung von Lebensqualität und staatlicher Leistungsfähigkeit. Die vollständigen Ergebnisse sind auf der Website des Instituts der deutschen Wirtschaft abrufbar.

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