Ludwigshafen Spuren jüdischer Geschichte

Placeholder-Image

Einen großen Anstieg in der Zahl der jüdischen Bürger Mutterstadts gab es während der französischen Besatzung zu Zeiten Napoleons (1797-1816). Ein Grund war der erblühende Handel der zum Kantonshauptort aufgestiegenen Gemeinde. 1839 wurde eine Synagoge gebaut. 40 Jahre später zählte die jüdische Gemeinde 160 Mitglieder, und äußerte den Wunsch nach einem Begräbnisplatz. Der jüdische Friedhof in Mutterstadt wurde 1890 eingeweiht. In der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört. Die verbliebenen Juden Mutterstadts wurden 1940 ins Konzentrationslager Gurs deportiert. |iak

x