Ludwigshafen Sportnotizen: Schach: Hauchdünne Entscheidung

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Der für den SK Heidelberg-Handschuhsheim startende Vladim Podat ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat die 29. Ausgabe der Ludwigshafener Stadtmeisterschaft im Turnierschach gewonnen. Der mit 2234 DWZ-Punkten (DWZ: Deutsche Wertungszahl, gibt Auskunft über die Spielstärke) angetretene Ukrainer setzte sich nach fünf Runden mit 4,5 Zählern durch, dabei landete er jedoch hauchdünn vor dem punktgleichen Andreas Lambert vom Ausrichterverein SK 1912 Ludwigshafen. Der Lokalmatador hatte am Ende nicht nur dieselbe Punktzahl aufzuweisen, sondern auch dieselbe Buchholzzahl (Summe der Punkte, die die jeweiligen Gegner erreicht haben). Damit musste die verfeinerte Buchholzwertung über die Titelvergabe entscheiden, wobei Pobat knapp die Oberhand behielt. Noch dazu hatte der Heidelberger in der letzten Runde Glück, dass er mit den schwarzen Steinen in bedrängter Position sein Spiel noch drehen konnte und gegen den starken Lukas Melzner glücklich siegte. Ein starkes Turnier spielte der zweimalige Stadtmeister Günter Haag (TSG Mutterstadt), der mit vier Punkten als Viertplatzierter zugleich bester Seniorspieler wurde. Mit drei Punkten überraschte Simon Frohnhäuser (Schachfreunde Limburgerhof), ebenso drei Zähler erreichte Gisbert Dickel von Schachhaus Ludwigshafen. Eine ausgeglichene Bilanz (2,5 Punkte) holten Yannick Kemper (SK 1912 Ludwigshafen) und Tobias Faulhaber (SC Schifferstadt). (mrb) Die Werfer von Phoenix Mutterstadt sind derzeit nicht zu stoppen. Beim Weight-Pentathlon in Alzey erreichte der mehrfache deutsche Fünfkampfmeister Gerhard Zachrau (M65) 4086 Punkte – trotz eher durchwachsener Hammer- und Gewichtwurfleistungen. Im Diskuswurf (47,74 Meter) festigte Zachrau seinen zweiten Rang in der deutschen Bestenliste. Udo Giehl gewann bei den M55, Walter Held (M70). Dritter wurde Torsten Lange. Gertrud Böhm (W65/1471 Punkte) und Sigrid Fuchs (W60/1468 Punkte) siegten ebenfalls. Gut: die Gewichtwurfleistungen der beiden Athletinnen (9,03 sowie 9,19 Meter). In der W50 legte Claudia Ernst-Offermann insbesondere im Hammerwerfen und Kugelstoßen die Grundlagen für ihren Sieg. (kia)

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