Ludwigshafen Sportnotizen: Handball: Jungeulen landen Coup

Mit einem 34:32 (16:15)-Erfolg über den SV 64 Zweibrücken ließ die TSG Friesenheim II im Abstiegskampf der Handball-Oberliga aufhorchen. „Endlich hat sich die Mannschaft einmal selbst für ihren großen Aufwand belohnt. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen. Jetzt hoffe ich, dass er in dieser Runde nicht zu spät kommt und wir wirklich noch den Klassenverbleib schaffen können“, sagte TSG-Trainer Uli Spettmann. Ein ausführlicher Bericht folgt. Auswärts bringen die Keglerinnen des Post SV Ludwigshafen in der Zweiten Bundesliga Süd der Deutschen Classic Union nichts auf die Reihe. Bislang gewann Ludwigshafen auswärts nur einmal. Auch in Haßloch setzte es eine Niederlage: 2524:2515. In dem Pfalz-Derby fiel die Entscheidung allerdings erst auf der Zielgeraden. Nach dem ersten Durchgang lag der Post SV mit 13 Kegeln zurück. Gertrud Hofer (434) und Alexandra Heimlich (374) hielten gegen Renate Armbrust (413) und Saskia Sabrina Uhrich (408) mit. Ludwigshafens Gabi Beckmann (438) und Julia Klotz (433) glichen dann gegen Stefanie Gebhard (446) und Lissy Tzschentke (412) aus. Im Herzschlag-Finale hatte Haßloch das Quäntchen Glück. Ludwigshafens Tanja Röther (437) siegte gegen Gabi Kleinod (413) und Miriam Reiser (399) spielte gegen Jutta Uhrich (399) unentschieden. Beim Tabellenzweiten der Kegel-Regionalliga der Deutschen Classic Union, der TSG Haßloch, war der SKC Mundenheim bei der 5236:5404-Niederlage nur zwei Durchgänge lang ein ebenbürtiger Gegner. Nach zwei Durchgängen lag Mundenheim mit 63 Kegel zurück. Andreas Gumbrecht (907), Wilfried Junghanß (872), Gerhard Gebhard (923) und Rainer Reinle (822) kratzten nur an der Sensation. Im dritten Durchgang hatten Horst Braun (819) und Rolf Keller (893) gegen Karl-Heinz Nied (924) und Harald Stoner (893) keine Chance. Bei der um den Ligaverbleib kämpfenden Turnerschaft Rodalben hatte der Post SV Ludwigshafen einen schweren Stand. Letztlich reichte es zum 5309:5198-Erfolg. Nach zwei Durchgängen führte Ludwigshafen durch Ioannis Kapagiannidis (872), Eddie Schulz (872), Alexander Kreutzer (877) und Uwe Schulz (875) mit 30 Kegel. Im dritten Durchgang hatten Mathias Herwig (885) und Torsten Natusch (895) dann die größeren Kraftreserven. Ein vierter Platz am letzten Spieltag des Athletencup in Oppau sicherte Roman Fuchs (Athletenbouler Oppau) den Gesamtsieg. Mit 109 Gesamtpunkten behauptete er sich vor Bernd Vatter (106) und Ulrike Vatter (75, beide VSK Niederfeld). Die beiden Erstplatzierten lieferten sich seit November 2017 während der gesamten Winterserie ein Kopf-an-Kopf-Rennen, jedoch reichte Vatter auch der Sieg im letzten Turnier nicht, um dem an allen vier Spieltagen konstanter spielenden Fuchs die Tabellenführung abzunehmen. Die Platzierung vom letzten Spieltag: 1. Bernd Vatter, 2. Thomas Handwerker (Grünstadt), 3. Hans Molitor (Limburgerhof).