Ludwigshafen Sportnotizen: Fußball: Jan Kamuf bis 2019 in Fußgönheim

Coach Jan Kamuf und sein Co-Trainer Axel Bischoff haben ihre Verträge beim Verbandsligisten ASV Fußgönheim vorzeitig bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Ebenfalls bis dahin verlängert hat Teammanager Kai Sator, der seit November 2016 im Amt ist. „Es ist wichtig, für Kontinuität zu sorgen und den eingeschlagenen Weg fortzuführen“, sagte Sator. Ziel des ASV sei es, mit jungen und talentierten Spielern aus der Region zu arbeiten, um sie an das Verbandsliga-Niveau heranzuführen. „Zudem ist ein guter Unterbau wichtig für uns und der Schlüssel zum Erfolg“, ergänzte der Teammanager. So haben mit Janne Gräble und Maximilian Gahn zwei A-Junioren die Wintervorbereitung bei der ersten Garnitur mitgemacht und Erfahrungen gesammelt. „Ich sehe die Verlängerung als Vertrauensbeweis an“, sagte der 30 Jahre alte Kamuf, der erst im Oktober bis 2018 verlängert hatte. „Beim ASV passt es zwischenmenschlich, und ich fühle mich heimisch“, nennt der Trainer Gründe für sein Bleiben bis 2019. Der ASV stehe in allen Bereichen, also sportlich, wirtschaftlich und infrastrukturell gut da. Kamuf, der erst im Oktober bis 2018 zugesagt hatte, hat das Amt des Trainers vor gut zwei Jahren als Nachfolger von Christian Schäfer übernommen. Derzeit belegt der ASV Rang drei und spielt vermutlich die beste Saison in der Vereinsgeschichte. Beim 8. Internationalen Schach Pfalz Open in Neustadt hat Philip Weiskopf von der TSG Mutterstadt das C-Turnier der Amateurspieler bis 1550 DWZ (Deutsche Wertungszahl) gewonnen. Weiskopf (DWZ 1546) war furios mit fünf Siegen gestartet und hielt in Runde sechs in einer umkämpften Partie mit den schwarzen Steinen gegen Christian Sigl (SC Lambsheim) remis. Der Nachwuchsspieler der TSG Mutterstadt II verbesserte sich um über 40 Wertungspunkte. Auch andere Spieler aus der Region mischten bei dem mit über 500 Teilnehmern gut besuchten Wettbewerb mit. In drei Turnieren kämpften die Spieler um Punkte. Im A-Turnier der Profis siegte der ukrainische Internationale Meister (IM) Kirill Shevchenko nach neun Runden vor dem deutschen Großmeister Niclas Huschenbeth. Die hohe Qualität des Turniers verdeutlicht die Platzierung der besten Einheimischen. Der aus Schifferstadt stammende IM Maximilian Meinhardt (SC Viernheim) landete mit 5,5 Punkten auf Platz 43, einen Rang hinter dem vielfachen Pfalzmeister Karl-Jasmin Muranyi (SK Landau). Ebenfalls 5,5 Punkte erreichten nach einer starken Turnierleistung Julius Muckle und Johannes Feldmann (Plätze 44 und 58). Im B-Turnier für Spieler bis 1950 DWZ belegte Christian Plitzko (Schachfreunde Limburgerhof) Platz 25 (fünf Punkte), einen halben Zähler dahinter folgten Yannick Kemper (SK Ludwigshafen) und Alexander Mayer (SC Schifferstadt). Nach bisher durchwachsenem Saisonverlauf ist die Runde für den Post SV Ludwigshafen, Kegel-Zweitligist der Frauen (Deutsche Classic Union), drei Spieltage vor dem Ende gelaufen. Das Team steht auf Platz fünf und hat bei zwölf Zählern Vorsprung auf das Schlusslicht vorzeitig den Ligaerhalt geschafft. Im Pfalzduell gegen den Tabellensiebten TSG Haßloch (Sonntag, 13 Uhr, Post-Sportzentrum) ist das Team von Sportwartin Arifa Brendel favorisiert. |thl