Handball RHEINPFALZ Plus Artikel „Spiel des Jahres“ für Mundenheims Gegner

VTV-Trainer Steffen Schneider
VTV-Trainer Steffen Schneider

Ein ereignisreiches Wochenende stehen den VTV Mundenheim in der Handball-Oberliga bevor. Der Fokus von Trainer Steffen Schneider und seiner Mannschaft liegt dabei auf dem Freitag, wenn die Mundenheimer als Spitzenreiter beim Tabellendritten TV Homburg antreten. Mit einem Sondertraining am Samstagvormittag beginnt dann die Vorbereitung auf das Spiel gegen den TuS Daun (Samstag, 20 Uhr, Schulzentrum Mundenheim).

Homburg hat unsere Partie als ,Spiel des Jahres’ deklariert“, weiß Steffen Schneider. Bei einem Sieg der Mundenheimer, die aktuell fünf Zähler Vorsprung auf die Gastgeber vom Freitagabend haben, wären die VTV wohl tatsächlich fast schon uneinholbar an der Tabellenspitze enteilt. „Dann hätten wir wirklich einen großen Vorsprung.“

So weit will der VTV-Trainer aber erst gar nicht denken. „Wir haben uns in jetzt 22 Spielen einen guten Vorteil erarbeitet. Der wäre selbst bei einer Niederlage nicht verloren.“ Aber Sieg oder Niederlage spielen ohnehin keine Rolle. „Für uns ist das ein Spiel zum Genießen: Die Halle wird voll, die Stimmung wird gut. Auf beides mussten wir während der Pandemie lange verzichten“, sagt Schneider. Der Druck liege auf den Gastgebern, die den Sieg unbedingt brauchen. „Wir wollen einfach nur unsere beste Leistung dafür abrufen“, sagt Schneider. Immerhin kann er dafür seine Bestbesetzung aufbieten.

Sondertraining vor dem Spiel

Nach dem Spiel beginne direkt die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Daun. „Die waren bis dahin gar kein Thema.“ Das liege aber nicht an fehlendem Respekt vor dem Drittletzten, sondern an der besonderen Konstellation am Freitagabend. „Wir nehmen auch Daun sehr ernst“, versichert Schneider. Gerade deshalb hat er seine Mannschaft ja am Vormittag noch zu einer Trainingseinheit in die Halle geladen. Schließlich sind es selten die Spitzenspiele, über die Meisterschaften gewonnen oder verloren werden, sondern die seriöse Leistung in allen Spielen, in denen die Punkte fest eingeplant sind. „Die wollen wir auch am Samstag abrufen.“ Das Ergebnis vom Freitag dürfe dabei keine Rolle mehr spielen.

Schlüssel in beiden Partien werde eine stabilere Abwehr sein, als in der Vorwoche bei der SG Saulheim. „Wir haben über die gesamte Runde eine stabile Abwehr gestellt. Saulheim haben wir eben zur Abwechslung mal über den Angriff gewonnen, aber jetzt wollen wir zurück zur Abwehrarbeit finden.“ Eine Vorgabe, die für beide Spiele gilt.

In der Damen-Oberliga spielen die VTV Mundenheim am Samstag, 15.30 Uhr beim HC Koblenz.

x