Ludwigshafen Spülen im Edelstahl-, Keramik- oder Granitbecken
Am Arbeitsplatz Küche ist die Spüle ein elementarer Bestandteil, der sinnvoll geplant sein will. Inhaber Karl Häckel vom Küchenstudio Häckel in Mutterstadt gibt dazu Empfehlungen.
Zurzeit liegt ein Klassiker im Trend: die Edelstahlspüle. „In den 1980er-Jahren war die Spüle aus Keramik gefragt, aber inzwischen ist Edelstahl wieder im Kommen“, sagt Häckel. Zwar müsste man bei einer Spüle aus Edelstahl mehr Zeit für Pflege investieren, da das Wasser schnell Flecken hinterlässt, doch das Material weise einige Vorteile gegenüber Keramik auf. „Edelstahl ist sehr langlebig.“ Zudem gehe ein Gegenstand, der in eine Edelstahlspüle falle, nicht so schnell zu Bruch, denn Edelstahl sei flexibel und gebe nach. Inzwischen werde aber auch wieder die Keramikspüle nachgefragt. Sie sei pflegeleichter, insbesondere, wenn sie mit Lotus-Effekt ausgestattet ist. Das bedeute, dass das Wasser abperlt und keine Flecken hinterlasse. Die Hersteller werben auch bei Keramik mit Robustheit und Hitzebeständigkeit. Ebenso würde sich Granit als Material für die Spüle durch Pflegeleichtigkeit auszeichnen. Spülen aus Granit bestehen laut Fachhandel aus Acryl und natürlichem Quarz und seien ebenfalls langlebig und robust. Zudem sei Granit in verschiedenen Farben erhältlich. Mit einbezogen bei der Planung könnten auch Abtropfbecken und Restebecken werden – beides sinnvolle Ergänzungen, jedoch auch abhängig von den Wünschen des Kunden. Abgesehen vom Material müsse sich der künftige Küchenbesitzer auch für die Form entscheiden – auch hier sei die Vielfalt groß. Spülen könnten rechteckig, quadratisch, rund, asymmetrisch, nieren- oder sogar trapezförmig bestellt werden. Zu einer modernen oder designorientierten Küche würden eher eine rechteckige oder quadratische Spüle passen. Wer seine Spüle in der Ecke platzieren möchte, könne eine Trapez- oder Nierenform wählen. Kleinere, runde Spülen eigenen sich für Kochinseln. Auch die Größe ist wählbar. Ein Anhaltspunkt bei der Planung ist der Unterschrank, passend zu einer Spüle in einer Breite von 60 Zentimetern. Wer eine größere Spüle möchte, benötige einen entsprechend größeren Unterschrank. „Dann muss die Küche umgeplant werden, was nicht immer gewünscht wird oder räumlich nicht immer geht.“ Letztendlich braucht eine Spüle auch eine Armatur – hier sei die Vielfalt in Design, Farben und Formen groß. Das Design lasse sich an das Spülbecken und den Stil der Küche anpassen. Praktisch seien Schlauchbrausen oder ausziehbare Mischbatterie – beides erweitert den Aktionsradius, rät der Fachmann. (mmö)