Ludwigshafen Schneewittchenhaut braucht viel Schutz

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Endlich ist der Frühling da – die Sonne lockt wieder zu Aktivitäten im Freien. „Aber bitte nicht ohne Sonnenschutz“, sagt Rosemarie Martin, Inhaberin von Fehr Mode Kosmetik. Die Hautexpertin empfiehlt hochwertige Produkte dünn aufzutragen – das beuge Falten, Pigmentflecken und Hautkrebs vor.

Haut, die ungeschützt der Sonne ausgesetzt wird, altert viel schneller. Das ist aber kein rein kosmetisches Problem, denn Sonne kann auch krank machen. Falten und Pigmentflecken durch zu viel Sonneneinstrahlung schädigen die Haut, noch Jahre später kann sich daraus Hautkrebs entwickeln. Das muss nicht sein, und eine faltige wie Leder gegerbte Haut auch nicht, weiß Rosemarie Martin und ihre Mitarbeiterin Hannelore Siegrist von Fehr Mode Kosmetik in der Neustadter Straße 10 in Mutterstadt. Grundsätzlich gilt: Die Tagespflege sollte schon einen Lichtschutzfaktor enthalten. Bei guten Kosmetika sei das eine Selbstverständlichkeit. Doch das reiche nicht aus, wenn man sich länger in der Sonne aufhalten möchte. Je nach Hauttyp braucht man mehr oder weniger Schutz. „Blonde, hellhäutige Menschen, aber auch schwarzhaarige mit heller Schneewittchenhaut brauchen mehr Schutz als mediterrane Typen“, sagt Siegrist: „Aber egal welcher Hauttyp: Unter Lichtschutzfaktor 15 bis 30 sollte man nicht anfangen.“ Und Sonnencreme sei nicht gleich Sonnencreme. Wichtig ist vor allem, dass sie gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. „Wenn man schon etwas länger lebt, würde ich Anti-Aging-Produkte empfehlen“, drückt es Siegrist diplomatisch aus. Diese Produkte seien aber nicht für Kinder empfehlenswert. Hochwertige Produkte seien meist sehr ergiebig. „Davon braucht man keine Riesen-Mengen. Die Creme zieht schnell ein und es bleibt kein weißer, fettiger Film zurück“, sagt Martin. Sonnenpflege sollte im Gesicht und auf dem Dekolleté grundsätzlich über der Tagespflege aufgetragen werden. Optimal wäre laut Siegrist folgende Vorgehensweise: Gesichtshaut erst reinigen, dann ein Tonic auftragen, damit die Creme auch in die Haut einziehen kann, darauf komme die Tagespflege, dann ein Serum und dann erst die Sonnencreme. Besonders empfindlich seien die Nase und die Augenpartie. Dafür gibt es spezielle Sonnenschutz-Stifte. Und auch die Hände sollten ebenso wenig wie die Ohren beim Eincremen vernachlässigt werden. Im Gebirge und am Wasser sei Sonnenschutz ganz besonders wichtig, wissen die Haut-experten. „Aber auch wer sich im Wald aufhält oder nur im Schatten sitzt, kann Sonnenbrand bekommen“, sagt Martin. Am besten cremt man sich eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien ein. Wer schwimmen geht, sollte darauf achten, dass die Stellen an den Rändern der Badekleidung gut eingecremt sind. Das wird meistens vergessen und wenn die Kleidung rutscht, entsteht dort Sonnenbrand. Nachcremen über den Tag verteilt und nach dem Schwimmen sei wichtig. Nach dem Sonnenbad empfiehlt Martin die Reinigung der Haut mit speziellen After-Sun-Produkten. Wer sich richtig verwöhnen wolle, kann eine Feuchtigkeitsmaske verwenden. „Es ist übrigens ein Irrglaube, dass man nicht braun wird, wenn man Sonnenschutz verwendet“, sagt Martin. Und ein Vorteil habe das Alter auf alle Fälle: Die Sonnenbräune hält länger, denn die Hauterneuerung ist im Alter langsamer als in der Jugend. (krx)

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