Fußball Schifferstadter Klubs im Verbandspokal eine Runde weiter
In Mutterstadt wurde Gastgeber kalt erwischt. Marvin Folz und Furkan Konur spielten sich über außen prima durch. Die flache Hereingabe Konurs verwertete Torjäger Luca Krämer zur Phönix-Führung (9.). Eine Minute später wurde Matthias Fetzer im Strafraum gefoult und Konur verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:0 für die Gäste. Den guten Auftritt in den ersten 45 Minute krönte Konur mit einem weiteren Strafstoß zum 3:0 (43.). Das 1:3 von Gerner wurde als Schönheitsfehler angesehen (44.). „Die dominante erste Halbzeit war eine deutliche Steigerung zu den ersten beiden Punktspielen“, freute sich Phönix-Coach Pietro Berrafato.
Doch im zweiten Abschnitt wurde die Partie noch spannend, weil die FG jetzt stärker wurde und Schifferstadt nachließ. Die Gastgeber wechselte ihren besten Torschützen, Lucas Franzreb, ein, dem das 2:3 gelang (70.). Kurz darauf war Mutterstadt dem Ausgleich nahe. Mit dem dritten Elfmeter, den dieses Mal Innenverteidiger Tobias Riemer sicher verwandelte (78.), war die Partie gelaufen. Den Schlusspunkt setzte wieder Krämer, der nach einem Pass von Ben Zickert Torwart Tim Neumeister umkurvte und abschloss (80.). „Der Sieg tut uns gut, aber die Gegentore regen mich auf“, resümierte Berrafato.
Brütsch macht Sack zu
Relativ problemlos setzte sich der FSV durch, obwohl das entscheidende Tor erst kurz vor dem Abpfiff fiel. „Wir waren spielbestimmend, während Speyer eher passiv agierte und auf Nadelstiche in Form von Konterangriffen setzte“, sagte Jan Drese, der Co-Trainer des FSV, der den im Urlaub weilenden Christoph Mehrl vertrat. Schifferstadt profitierte von einem frühen Führungstor durch Pascal Cholewa (9.). Die Gäste glichen nach einem Freistoß aus dem Halbfeld aus (25.). „Der Torschütze stand völlig frei, weil bei uns die Zuordnung nicht gestimmt hat“, erklärte Drese. Doch noch ehe Zweifel am Erfolg der Gastgeber aufkommen konnten, antwortete der FSV mit dem 2:1 (30.). Jonas Hild war nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten per Kopf erfolgreich.
Auch in der zweiten Halbzeit hatte der FSV das Heft in der Hand. „Es gab viele sehenswerte Kombinationen. Allerdings haben wir vier, fünf hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen“, sagte der Coach. So dauerte es bis in die 87. Minute, ehe die Schifferstadter, die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gefielen und nach der Pause mit fünf frischen Akteuren Akzente setzten, den Sack zumachten. Der eingewechselte Lukas Brütsch nutzte nach einem Steilpass sein Tempo und traf zum 3:1.