Ludwigshafen Schifferstadt kurz vor der Meisterschaft

Die TSG Mutterstadt bangt noch um den Ligaverbleib.
Die TSG Mutterstadt bangt noch um den Ligaverbleib.

«Schifferstadt.» Der Schachclub Schifferstadt steht kurz vor dem Aufstieg in die Zweite Rheinland-Pfalz-Liga. Dank eines souveränen Sieges bei Abstiegskandidat Ramstein-Miesenbach kann der SCS die Meisterschaft am letzten Spieltag mit einem weiteren Erfolg perfekt machen. Auch der SK 1912 Ludwigshafen kann theoretisch noch in den Titelkampf eingreifen. Dagegen muss die TSG Mutterstadt weiter um den Klassenverbleib in der Ersten Pfalzliga zittern.

Mit einem kuriosen 6:2 gewann Schifferstadt am achten Spieltag der Ersten Pfalzliga sein Spiel beim SC Ramstein-Miesenbach. In allen vier Partien mit den weißen Steinen gewannen dabei die Gäste: Tobias Faulhaber, Andreas Teuffer, Michael Baum und Alexander Pelt holten volle Punkte. Besonders der Sieg von Tobias Faulhaber am Spitzenbrett gegen einen um 250 Wertungspunkte besseren Gegner ließ aufhorchen. Die vier Schifferstadter Spieler mit den schwarzen Figuren – Christoph Holz, Christian Biedinger, Christoph Göbel und Laura Kovac – konnten allesamt ihre Partien remis halten. Mit nun 14:2 Mannschaftspunkten hat der SCS weiter einen Zähler Vorsprung auf Verfolger SC Bann. Am letzten Spieltag trifft Schifferstadt auf den SK Dahn – eine lösbare Aufgabe. Auch noch theoretische Chancen auf den Aufstieg hat der Tabellendritte SK 1912 Ludwigshafen (12:4 Punkte) nach einem klaren 6,5:1,5-Erfolg über den SK Dahn. Gegen die Südwestpfälzer siegten Andreas Gypser, Dieter Villing, Ralph Ritter, Wolfgang Vohmann und Ujup Murseli. Unentschieden spielten Hans Kelchner, Burhanudin Misini und Gerhard Wetzel. Am letzten Spieltag noch zittern muss dagegen die TSG Mutterstadt. Nach einer 2,5:5,5-Niederlage beim SC Niedermohr-Hütschenhausen brauchen die Mutterstadter noch mindestens einen Punkt, um sicher in der Liga zu bleiben. Gegen Niedermohr gelang es nur den hinteren Brettern, einige Punktteilungen zu holen: Ivo Edel, Maximilian Glöckler, Horst Ledig, Torsten Horn und Thomas Windecker spielten unentschieden. Als Tabellensiebter steht Mutterstadt (5:11) zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, trifft aber in der Finalrunde noch auf Schlusslicht Ramstein-Miesenbach (3:13), die im Falle eines Sieges noch an der TSG vorbeiziehen könnten. Schifferstadt, Ludwigshafen und Mutterstadt spielen am 24. März um Auf- und Abstieg, Austragungsort der zentralen Schlussrunde ist Eisenberg.

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