Fussball
Schauernheim gerüstet für Pokal-Halbfinale
„Das Pokalspiel ist der vorläufige Höhepunkt der Saison. Es ist eine ganz wichtige Partie, zumal der SVS in den vergangenen Jahren meist früh die Segel streichen musste“, sagt der Schauernheimer Spielertrainer Manuel Lochbrunner.
Von der Spielstärke her dürften Schauernheim und Eisenberg ein ähnliches Niveau haben. Die TSG rutschte gerade noch in die Aufstiegsrunde, hat aber keine realistische Chance, ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen. Schauernheim hingegen verpasste dieses Ziel klar. „Trotzdem hätten wir nicht in die Abstiegsrunde kommen müssen. Allerdings sind uns zwischenzeitlich zu viele Stammkräfte gleichzeitig ausgefallen“, erklärt Lochbrunner. Deshalb hat der Klub in der Winterpause aufgerüstet, den Kader mit vier Akteuren aufgerüstet, die alle schon mindestens Bezirksliga gespielt haben.
TSG Eisenberg spielt eins in der Verbandsliga
Der 40 Jahre alte Spielertrainer, der für die kommenden Runde zugesagt hat, und den Orhan Olgun als spielender Co-Trainer unterstützen wird, knobelt noch an der taktischen Ausrichtung. Schauernheim variiert zwischen Vierer- und Dreierkette. Das ist abhängig vom Gegner und dem eigenen Personal. Und da sieht es wieder besser aus. „Von den Verletzten sind einige zurückgekehrt, und alle haben im Training richtig Gas geben. Jeder will in die Startformation“, hat Lochbrunner festgestellt. In den vorherigen Runden musste der SVS gegen den ASV Heßheim, den das Team mit einer Topleistung ausgeschaltet habe, und gegen Eintracht Lambsheim in die Verlängerung.
Die TSG hatte auf dem Papier den leichteren Weg, siegte durchweg souverän und schoss in vier Partien 23 Tore. „Ich kenne den Eisenberger Trainer Marco Kroneberger. Er legt Wert auf Kombinationsfußball“, sagt Lochbrunner. Die großen Zeiten der TSG Eisenberg sind lange vorbei. Von 1988 bis 1993 spielte das Team in der Verbandsliga. Seit einigen Jahren gehört die TSG der A-Klasse an. Da käme ein Einzug ins Pokalfinale gelegen.