Ludwigshafen Scharff verteidigt Simon

Holger Scharff (59) bleibt Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mundenheim. Er ist in der Mitgliederversammlung ebenso „in großer Geschlossenheit“ im Amt bestätigt worden wie seine Stellvertreterin, Ortsvorsteherin Anke Simon (53). Darüber hat die SPD informiert.
In seiner Rede verteidigte Scharff die Ortsvorsteherin gegen die insbesondere in den vergangenen Wochen laut gewordene Kritik an den Zuständen in Mundenheim und gegen den Vorwurf, sie handle hier nicht konsequent. Der Ortsvereinsvorsitzende hingegen betonte mit Blick auf Probleme im Zedtwitzpark und an anderen Stellen Mundenheims, Simon habe „hier recht schnell mit Ordnungsamt und Polizei gehandelt, um die Probleme in den Griff zu bekommen“. Scharff verteidigte Simon zudem gegen Kritik, sie unternehme nichts gegen die Ansiedlung von Gaststätten. Scharff betonte: „Bei allen Problemen und Ärger muss darauf geachtet werden, dass alles nur mit rechtlichen Möglichkeiten bekämpft werden kann. Liegen bei Gaststätten keine rechtlichen Hindernisse vor, muss die Verwaltung einen Antrag genehmigen.“ Holger Scharff wies auch auf positive Entwicklungen in Mundenheim hin und nannte die Bautätigkeit der Wohnungsbaugesellschaft GAG als ein Beispiel. Es sei wichtig, dass im Stadtteil neuer Wohnraum geschaffen werde. Daher freue er sich auch über die Bebauung des ehemaligen Coca-Cola-Geländes an der Blies. Stadtratsmitglied Scharff steht seit 2005 an der Spitze der Mundenheimer SPD. In ihrem Ämtern bestätigt wurden neben Anke Simon auch Gerd Itzek (Schatzmeister) und Natascha Greff-Itzek (Schriftführerin). Nach der Sommerpause richte sich der Blick auf die Oberbürgermeisterwahl 2017, sagte Scharff. Dann werde Jutta Steinruck zur Kandidatin gewählt. „Ab dann werden wir mit ganzer Kraft für dieses Ziel kämpfen und deutlich machen, dass es Ludwigshafen mit einer sozialdemokratischen Oberbürgermeisterin besser gehen wird“, so Scharff. |ax/Archivfoto: SPD/frei