Ludwigshafen Schach: Ein Aufsteiger, zwei Absteiger

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Ludwigshafen. Unterschiedlicher konnten die Saisonbilanzen für die Schachvereine in der zweiten Pfalzliga nicht ausfallen. Während sich die TSG Mutterstadt II sensationell Meistertitel und Wiederaufstieg sicherte, müssen der SK Altrip und die Schachfreunde Limburgerhof nach äußerst magerer Ausbeute den Gang in die Bezirksliga antreten.

Nach einer großartigen Saison hatte die TSG Mutterstadt vor der abschließenden Zentralrunde in Bellheim schon eineinhalb Hände am Meisterpokal, doch sollte es noch einmal spannend werden. Gegen den starken SC Herxheim reichte es am Sonntag nur zu einem 4:4-Unentschieden. Markus Deigner holte den einzigen vollen Punkt für die TSG, Horst Ledig musste die einzige Niederlage einstecken, alle anderen Spieler (Fauad Reha, Günter Haag, Ivo Edel, Peter Mandery, Maximilian Glöckler, Holger Biebinger) remisierten. Damit durfte Verfolger SK Landau III, der vor der Runde einen Rückstand von nur zwei Brettpunkten aufwies, maximal mit 5,5:2,5 Punkten gewinnen, um nicht an der TSG vorbeizuziehen. Zum Glück für Mutterstadt gewann Landau gegen Lambsheim nur mit 5:3, womit am Ende ein einziger Brettpunkt Vorsprung den Ausschlag gab. Als Hauptgaranten für den Wiederaufstieg in die erste Bezirksliga zeichnen vor allem Günter Haag, Jens Kohlbruch, Ivo Edel und Markus Deigner, die von zusammen 32 Spielen nur zwei verloren. Ganz anders sieht dagegen die Saisonausbeute für den SK Altrip aus. Mit 0:18 Mannschaftspunkten und nur 21 (aus 72) Brettpunkten erwies sich die Liga für den SKA als mindestens eine Nummer zu groß. Beim 2,5:5,5 gegen den SC Rülzheim am letzten Spieltag gewannen noch einmal Rainer Jelinski und Kornel Kelemen, ein Unentschieden erreichte Gusti Hans Grünfeld. Angesichts der klaren Unterlegenheit erscheint die Zukunft des Vereins in der Bezirksliga ungewiss. In jener Bezirksliga antreten müssen ab nächster Saison auch die Schachfreunde Limburgerhof, die am letzten Spieltag auf den Abstiegsplatz neun zurückfielen. Die knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen den SK Landau IV nutzte Konkurrent SC Rülzheim, um an den Schachfreunden vorbeizuziehen. Gegen Landau punkteten Jonas Wortmann, Reinhard Ripsam und Florian Wagner, ein Remis steuerte Edgar Ohst bei. (mrb)

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