Ludwigshafen S-Bahn fährt ab Sonntag in die BASF

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Die Bahnstrecke zwischen dem Ludwigshafener Hauptbahnhof und der BASF wird mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag ins Netz der S-Bahn Rhein-Neckar integriert. Zum Projektabschluss zeichnet sich derweil eine weitere Kostensteigerung ab.

Zum Gesamtprojekt gehören der zwei Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof und BASF-Werksgrenze sowie der Gleisabschnitt auf dem Werksgelände der BASF. Die Arbeiten umfassen die Elektrifizierung der Strecke sowie den Umbau der Haltestellen. Die Kosten sind in den vergangenen Jahren dabei stetig angestiegen. In den politischen Gremien Ludwigshafens gab es daher reichlich Grummeln. Der städtische Kostenanteil ist von 600.000 Euro im Jahr 2011 auf 4,2 Millionen Euro im Oktober 2017 gestiegen. Insgesamt kostet das Vorhaben rund 40 Millionen Euro, zwölf Millionen entfallen auf die Arbeiten außerhalb der BASF. Zum Abschluss steht wohl eine weitere Kostensteigerung im Raum. Denn jüngst hat Hans Mindl (SPD) bei der Haushaltsberatung im Hauptausschuss gefragt, warum für die S-Bahn anstelle der zunächst geplanten 352.000 Euro nun 1,782 Millionen Euro vermerkt seien. Die Antwort der Verwaltung im Ausschuss fiel recht vage aus. Auf Nachfrage präzisiert Baudezernent Klaus Dillinger (CDU), dass die Endabrechnung für das Projekt noch ausstehe. Das Thema komme wohl im Februar auf Bauausschuss und Stadtrat zu. Die deutlich erhöhte Summe sei gewissermaßen vorbeugend eingeplant worden. Von der Bahn gebe es Signale, „dass noch etwas kommt“, so Dillinger. Trotz der „erheblichen Kostensteigerungen“ stehe für ihn das Positive im Vordergrund: „Dass mit der Elektrifizierung der BASF-Zufahrt der Werksverkehr in das S-Bahn-Netz integriert wird und es durch die neuen Züge zu erheblichen Zeiteinsparungen kommt.“ Das Projekt helfe dabei, das ÖPNV-Angebot auszubauen. Wirtschaft

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