Ludwigshafen Rheingönheim soll schöner werden

Die Stadtverwaltung will die Rheingönheimer Dorfmitte zum Sanierungsgebiet machen.
Die Stadtverwaltung will die Rheingönheimer Dorfmitte zum Sanierungsgebiet machen.

Der alte Ortskern von Rheingönheim soll attraktiver werden. Wie in der Vergangenheit schon im Hemshof und in West geschehen, soll dort ein Sanierungsgebiet entstehen. Für die Vorbereitungen hat der Ortsbeirat der Verwaltung am Mittwochabend grünes Licht gegeben.

Inwieweit der Rheingönheimer Ortskern anhand eines förmlich festzulegenden Sanierungsgebiets aufgewertet, lebenswerter Wohnraum geschaffen und eine Wiederbelebung der Dorfmitte erreicht werden kann, erläuterten dem Ortsbeirat Ursula Trost und Michael Bentz aus der Abteilung Stadterneuerung. Sofern der Stadtrat am 18. Juli und das zuständige Ministerium des Landes zustimmen, könnten noch in diesem Jahr die vorbereitenden Untersuchungen (VU) an ein externes Büro vergeben werden.

Das Ergebnis mit der genauen Abgrenzung des Sanierungsgebiets und Sanierungszielen könnte dann Anfang 2024 vorgestellt und die Satzung danach im Stadtrat beschlossen werden könnte. Zuvor werde es eine umfangreiche Bürgerbeteiligung geben. Die Laufzeit der Sanierung soll 15 Jahre nicht überschreiten.

Förderung bis zu 50.000 Euro

Hinsichtlich der Wahl des Sanierungsverfahrens, Vereinfachtes Verfahren ohne Ausgleichsbeträge oder klassisches Verfahren mit Ausgleichsbeträgen, wird nach Einschätzung von Trost und Bentz voraussichtlich eher das vereinfachte Verfahren zum Tragen kommen. Tatsächlich müsse dies aber im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen geprüft werden. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht bei Sanierungsprojekten nicht. Die derzeitige Praxis erlaubt eine Förderung von bis zu 20 Prozent, maximal 50.000 Euro, der förderfähigen Gesamtkosten.

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