Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Rasante Entwicklung des Nicola Maillet

Nicola Maillet (Mitte) trifft und trifft für den Ludwigshafener SC.
Nicola Maillet (Mitte) trifft und trifft für den Ludwigshafener SC.

In der Fußball-Bezirksliga, Gruppe Nord, ist der Ludwigshafener SC seit sechs Spielen ungeschlagen, hat aber an seinem miserablen Saisonstart zu knabbern. Am Sonntag, 16 Uhr, gastiert das Team bei der FG 08 Mutterstadt. Ein wichtiges Duell um Platz fünf.

Setzt man die Zahl der absolvierten Partien in Relation mit den erzielten Treffern, dann ist der LSC die torgefährlichste Mannschaft der Liga. Das liegt am 17 Mal erfolgreichen Torjäger Ibrahim Anli. Aber auch an Flügelflitzer Nicola Maillet, der acht Treffer auf seinem Konto hat und bei dem eine Leistungsexplosion festzustellen ist. Zu seiner Schnelligkeit und Geschmeidigkeit gesellt sich ein verbesserter Abschluss des 23 Jahre alten Rechtsaußens.

„Nicola hat sich und sein Spiel weiterentwickelt. Er ist ein Leistungsträger geworden“, lobt Coach Sören Breininger, der mit Steffen Lang ein Trainerduo bildet. Mit jedem Tor und jeder starken Vorstellung sei sein Selbstvertrauen gewachsen. Dabei spielt der Mann mit französischen Vorfahren, noch gar nicht so lange im Verein. „Bis zur A-Jugend habe ich nur auf dem Bolzplatz gekickt, Freunde haben mich dann zum FC Arminia mitgenommen“, erzählt Maillet, der im Stadtteil West zu Hause ist. Bei den A-Junioren des FCA habe er 30 Treffer erzielt, nach seinem Wechsel zum ESV Ludwigshafen in der A-Klasse in einer Saison mal über 20.

Lockerer Typ mit Treffergarantie

Als Torjäger will er sich aber nicht bezeichnen. „Wichtig ist, dass die Mannschaft gewinnt. Wer die Tore erzielt, ist völlig egal“, verdeutlicht Maillet, der bislang in allen Partien in der Startformation stand. Seine erste Bezirksligastation war der ESV Ludwigshafen. Gemeinsam mit Dominik Strohmeier wechselte der bei der Stadt im Straßenbau beschäftigte Außenstürmer zum LSC. Diesen Weg hatte Verteidiger Fabio Fleischer ein Jahr zuvor beschritten. Fleischer ist der Schwager von Trainer Lang. Und der wiederum ist ein Arbeitskollege von Maillet, was den Transfer erklärt. „Wir stehen zwar nur auf Platz sieben, aber wir haben noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Ich bin überzeugt, dass wir in die Aufstiegsrunde kommen“, betont Maillet.

Breininger ist froh, dass der flinke Angreifer für den LSC spielt: „Nicola ist ein lockerer Typ. Diese Eigenschaft zeichnet in derzeit auch vor dem gegnerischen Tor aus.“ Bei den acht Saisontreffern wird es wohl nicht bleiben.

x